Abo
  • Services:

Wikipedia: Fingierter Professor muss gehen

Debatte um Pseudonym-Verwendung bei der Wikipedia

Wikipedia-Chef Jimmy Wales hat das Mitglied mit dem Pseudonym Essjay rausgeschmissen. Essjay hatte sich fälschlicherweise als Professor ausgegeben, was nun herausgekommen ist. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, hat Jimmy Wales eine Debatte angestoßen, wie mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Für Mitarbeiter am Wikipedia-Projekt ist es üblich, unter Pseudonym aufzutreten. Durch einen Bericht des US-Magazins New Yorker kam heraus, dass das Wikipedia-Mitglied Essjay falsche Angaben zur Person machte. So behauptete Essjay, er würde als Theologie-Professor an einer Privatuniversität lehren. Tatsächlich hat der 24-jährige Ryan Jordan aber lediglich Theologie studiert, berichtet die New York Times. Einen Professorentitel hat er nicht.

Stellenmarkt
  1. MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Lahr
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln

Zunächst nahm Jimmy Wales das Wikipedia-Mitglied Essjay in Schutz. Das hat aber nicht lange gehalten und Wales bat Essjay alias Jordan unterdessen, seine Tätigkeit ruhen zu lassen und alle Aufgaben bei Wikipedia abzutreten.

Jimmy Wales stuft den Vorfall explizit als Skandal ein und will solche Geschehnisse in Zukunft unterbinden. Dazu hat er eine Debatte angestoßen, wie künftig mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird. Als dringliches Problem sieht er, dass bisher eine Möglichkeit fehlt, wie die Glaubwürdigkeit der Personenangaben überprüft werden kann.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Graf Porno 07. Mär 2007

Das trotzdem ;-) Prof. Dr. sex Popatz

der Idiot 06. Mär 2007

Ne mein Lieber, ganz sicher nicht. Denn bevor ich solche Fragen stelle, mache ich mir...

Dr... 05. Mär 2007

Cool !

tan1 05. Mär 2007

...bei Wikipedia registrieren. Aber das wage ich nun nicht mehr.

Ja und? 05. Mär 2007

Ja und? Worin besteht das Problem?


Folgen Sie uns
       


Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview

Golem.de-Security-Redakteur Hauke Gierow klärt über den Hackerangriff auf die Bundesregierung auf.

Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /