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Wikipedia: Fingierter Professor muss gehen

Debatte um Pseudonym-Verwendung bei der Wikipedia. Wikipedia-Chef Jimmy Wales hat das Mitglied mit dem Pseudonym Essjay rausgeschmissen. Essjay hatte sich fälschlicherweise als Professor ausgegeben, was nun herausgekommen ist. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, hat Jimmy Wales eine Debatte angestoßen, wie mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird.
/ Ingo Pakalski
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Für Mitarbeiter am Wikipedia-Projekt ist es üblich, unter Pseudonym aufzutreten. Durch einen Bericht des US-Magazins New Yorker kam heraus, dass das Wikipedia-Mitglied Essjay falsche Angaben zur Person machte. So behauptete Essjay, er würde als Theologie-Professor an einer Privatuniversität lehren. Tatsächlich hat der 24-jährige Ryan Jordan aber lediglich Theologie studiert, berichtet die New York Times(öffnet im neuen Fenster) . Einen Professorentitel hat er nicht.

Zunächst nahm Jimmy Wales das Wikipedia-Mitglied Essjay in Schutz. Das hat aber nicht lange gehalten und Wales bat Essjay alias Jordan(öffnet im neuen Fenster) unterdessen, seine Tätigkeit ruhen zu lassen und alle Aufgaben bei Wikipedia abzutreten.

Jimmy Wales stuft den Vorfall explizit als Skandal ein und will solche Geschehnisse in Zukunft unterbinden. Dazu hat er eine Debatte angestoßen(öffnet im neuen Fenster) , wie künftig mit Pseudonymen bei Wikipedia umgegangen wird. Als dringliches Problem sieht er, dass bisher eine Möglichkeit fehlt, wie die Glaubwürdigkeit der Personenangaben überprüft werden kann.


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