Nvidia plant Lowcost- und Ultra-Versionen des G80-Prozessors
In der Beta-Rubrik(öffnet im neuen Fenster) von Nvidias Seite "NZone" findet sich seit dem 2. März 2007 die Version 101.41 des Treibers für GeForce-8800-Grafikkarten unter Windows Vista. Im Paket steckt – wie bei jedem Nvidia-Treiber – auch die Datei "nv_disp.inf". Darin finden sich neben bisher noch nicht am Markt befindlichen Chip-Bezeichnungen (G86, G84) auch die Marketingbezeichnungen der neuen Prozessoren.
In der INF-Datei findet sich auch ein Eintrag namens "8800 Ultra". Nvidia hatte seit der 6. Generation der GeForce-Chips die Namenserweiterung "Ultra" nicht mehr verwendet, weil die so benannten Flaggschiff-Karten teils erst Monate nach ihrer Ankündigung und dann auch nur in homöopathischen Stückzahlen zu bekommen waren. "Ultra" hatte ein schlechtes Image bekommen und wurde in der Branche auch schon als "Unavailable" (nicht verfügbar) übersetzt. Nvidia hatte sich aber seit der Vorstellung des GeForce 7800 GTX erfolgreich bemüht, neue Grafikkarten schon am Tag der Ankündigung zumindest über den Versandhandel verfügbar zu machen.
Bisher waren die Ultra-Karten stets funktional identische, aber höher getaktete Ausgaben der jeweils schnellsten Nvidia-Prozessoren. Zu den technischen Daten eines GeForce 8800 Ultra liegen aber noch keine Angaben vor, ebenso wie zu einem möglichen Erscheinungsdatum.



