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Vodafone bleibt Edelmarke

Apples iPhone als Motor für Vodafones UMTS-Strategie. In einem Interview mit dem Tagesspiegel hat Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen erneut bekräftigt, dass Vodafone keine Billigmarke etablieren wolle und weiter auf "Service, Technik und Innovation" setze. Zudem seien die Preise von Vodafone durchaus wettbewerbsfähig.
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Auf den Zehn-Cent-Tarif von E-Plus angesprochen, sagte Joussen gegenüber dem Berliner Tagesspiegel, er glaube nicht an einen Erfolg, weil die Qualität des Netzes den Preis mitbestimme. Auch die Netzinfrastruktur soll fest in der Hand des Düsseldorfer Mobilfunkers bleiben. Ein Abkommen wie zwischen E-Plus und Alcatel-Lucent sieht der Chef für Vodafone Deutschland nicht als geeignete Strategie zur Kostensenkung an. In Spanien und Großbritannien betreibt Vodafone jedoch sein Netz zusammen mit dem Konkurrenten Orange.

Positiv bewertet Joussen Apples iPhone, da es vor allem mit Multimedia-Merkmalen ausgestattet ist. Apple könne als anerkannte Marke neue Trends beim mobilen Musikdownload setzen, die sich positiv auf Vodafones UMTS-Strategie auswirken.

Unmut äußerte Joussen über die Pläne der Bundesnetzagentur, neue Frequenzen für UMTS zur Versteigerung anzubieten: "Alle, die mitgesteigert haben, dachten, wir bekommen die Lizenzrechte jetzt zugeteilt. Warum das noch einmal über eine Versteigerung gehen soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Mit 8 Milliarden Euro haben wir bereits einen ordentlichen Obolus erbracht."


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