Neuer Rückruf: Lenovo tauscht 208.000 Thinkpad-Akkus um
Auf einer eigenen Rückruf-Webseite(öffnet im neuen Fenster) zum Austauschprogramm erklärt Lenovo, dass die Thinkpads folgender Serien die problematischen Akkus enthalten können:
R60 , R60e, T60, T60p, Z60m, Z61e, Z61m und Z61p.
Wie bei derartigen Rückrufen üblich, ist es nicht ganz einfach, einen betroffenen Akku zu identifizieren. Die zurückgerufenen Stromspeicher weisen zwar allesamt die Teilenummer FRU P/N 92P1131 auf, sie müssen aber über die aufgedruckte Strichcode-Nummer noch genauer ausgemacht werden. Lenovo ermöglicht dies über eine Abfrage auf der Webseite, bietet dort aber auch ein Programm zum Download an, das die Identifikation offline erledigt.
Rein äußerlich fallen die 9-Zellen-Akkus aber bereits auf, da sie über den Akku-Schacht herausragen und an einer Seite abgeschrägt sind. Diese Bauform verwendete schon IBM und nach der Übernahme des PC-Geschäfts auch Lenovo mit seinen Thinkpads.
Laut einer Meldung(öffnet im neuen Fenster) des US-Verbraucherschutzes stammen die betroffenen Zellen von Sanyo und wurden in China hergestellt. Nach einem Sturz des Notebooks können sich die Akkus überhitzen und eine Brandgefahr darstellen. Lenovo sind vier derartige Fälle bekannt. Das Unternehmen empfiehlt, die Akkus sofort aus den Notebooks zu nehmen und nicht weiter zu verwenden.
Auf der Rückruf-Webseite entschuldigt sich Lenovo für den Fehler und verspricht, alle betroffenen Akkus kostenlos auszutauschen.