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Zweite Testversion von Fedora 7

Fertige Version kommt erst im Mai 2007. Das Fedora-Projekt hat nun die zweite Testversion der Linux-Distribution Fedora 7 veröffentlicht. Diese wurde als so genannter Prime-Spin zusammengestellt, weitere Editionen der Distribution stehen zur Diskussion. Die neue Testversion, die auch als Live-CD verfügbar ist, soll allerdings durch verschiedene Debugging-Optionen langsamer sein als die erste Vorabversion.
/ Julius Stiebert
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Für Fedora 7 hat sich das Projekt einige Änderungen vorgenommen. So entfällt nicht nur der früher verwendete Namenszusatz "Core", sondern die ursprünglich getrennten Repositorys "Core" und "Extras" werden vereint. Zukünftig soll das Projekt auch nicht mehr so stark durch Red Hat gelenkt werden, sondern mehr durch die Community, um der Bezeichnung Community-Distribution auch gerecht zu werden.

Auf Basis des großen Repositorys soll dann nicht eine Variante der Distribution entstehen, sondern so genannte Spins für verschiedene Einsatzbereiche. Fedora 7 Test 2 steht dabei in Form des Prime-Spins zum Download bereit, der sich für den Einsatz auf Workstation- und Server-Systemen eignet. Zur Diskussion(öffnet im neuen Fenster) stehen außer Prime noch ein KDE-Spin sowie einer mit dem eindeutigen Namen "Fedora Everything".

In Test 2 wurden viele der Komponenten aktualisiert und neue Techniken aufgenommen, die für die fertige Version geplant sind. Darunter ist der GNOME-Desktop 2.17.91 und ein neues Applet, um den angemeldeten Benutzer schneller zu wechseln, ohne sich vom System abzumelden. Aktuelle Versionen von KDE und Xfce lassen sich über das Internet nachinstallieren. Auch das Paketmanagement-Werkzeug Yum erhielt einige Verbesserungen, die vor allem in einer höheren Geschwindigkeit resultieren sollen. Dem gegenüber stehen in Fedora 7 Test 2 jedoch verschiedene aktivierte Debugging-Optionen, die insgesamt zu einem langsameren System führen sollen.

Die Fedora-Entwickler planen auch im Bereich der Virtualisierung eine breitere Unterstützung der vorhandenen Ansätze. Neben Xen unterstützt der Virtual Machine Manager(öffnet im neuen Fenster) daher nun auch Qemu und KVM. Als Kernel kommt die Version 2.6.21rc1 zum Einsatz, in dem KVM bereits enthalten ist. Zudem bringt diese Kernel-Version den Patch für die High Resolution Timer mit dynamischen Ticks mit, durch die sich die Leistungsaufnahme eines untätigen Systems reduziert.

Fedora 7 Test 2 steht ab sofort auf den Mirror-Servern(öffnet im neuen Fenster) und per Bittorrent(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Auch eine Live-CD ist bereits verfügbar, über die sich die Distribution auch installieren lässt. Durch den Wechsel auf die Libata-Treiber für Parallel-ATA-Geräte empfehlen die Entwickler ein Update einer bestehenden Installation nur über den Installer Anaconda und nicht über Yum, da das System ansonsten unter Umständen nicht mehr startet.

Die fertige Version der Distribution soll nach dem angepassten Plan am 24. Mai 2007 erscheinen und auch ein neues Artwork(öffnet im neuen Fenster) mitbringen.


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