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PlayStation-Team kann wieder friedlich vibrieren (Update)

Rechtsstreit zwischen Immersion und Sony Computer Entertainment beendet. Der in den USA geführte Rechtsstreit zwischen dem Konsolenhersteller Sony Computer Entertainment und dem auf Eingabegeräte-Technik spezialisierten Unternehmen Immersion ist beendet. Nun sollen die Möglichkeiten für eine Integration von Immersions Force- und Touchfeedback-Technik in PlayStation-Produkte ergründet werden, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt.
/ Christian Klaß
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Immersion-Chef Victor Viegas zeigte sich erfreut, den Streit nun hinter sich lassen zu können. Das Unternehmen hatte Sony Computer Entertainment vorgeworfen, unerlaubt Immersions Technik in seinen Controllern für PlayStation-2-Konsolen verwendet zu haben. Sony wies die Vorwürfe bisher stets zurück.

Allerdings verzichtete Sony auch auf Vibrationstechnik in seinen PlayStation-3-Controllern – mit dem Hinweis darauf, dass sich die Forcefeedback-Technik nicht mit den Lage- und Bewegungssensoren im neuen Controller vereinbaren ließe. Sony-Konkurrent Nintendo hat es bei den Controllern für die Wii-Konsole hingegen hinbekommen, sowohl Sensoren als auch eine Vibrationsfunktion zu koppeln.

Beide Unternehmen reden in ihrer Pressemitteilung von einer Einigung vor Gericht. Nun muss Sony – laut Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) – 97,2 Mio. US-Dollar Schadensersatz inkl. Zinsen, 30,6 Mio US-Dollar als rückwirkende Zahlung für Lizenzen der letzten 2 Jahre sowie in Quartals-Raten bis Ende 2009 weitere 22,5 Mio US-Dollar an Lizenzgebühren zahlen.

Im Rahmen der geschlossenen geschäftlichen Vereinbarung kann Sony Computer Entertainment laut Viegas fortan erweiterte Vibrationsfunktionen "zum Vorteil der PlayStation-Gaming-Community" in künftige Produkte integrieren. Der Immersion-Chef hofft, dem PlayStation-Team bald technische Vorschläge für die Integration in neue Produkte machen zu können.

Diese kann Sony Computer Entertainment auch durchaus gebrauchen, wenn es gilt, die in die Jahre gekommene PlayStation 2 und die noch sehr hochpreisige PlayStation 3 besser gegen Nintendos günstige Familienkonsole Wii positionieren zu können. Immerhin hat Nintendo mit seinem Wii-Controller-Konzept derartig viel Aufsehen erregt, dass es trotz Sonys Singstar- und Buzz-Produkten vermutlich eher Nintendo zuzuschreiben ist, dass Konsolenunterhaltung nun zum Mainstream gezählt werden kann.

Kazuo Hirai, seines Zeichens Chef von Sony Computer Entertainment, gibt sich zuversichtlich: "Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Immersion aufregende neue Wege zu finden, um unseren Kunden die größten und besten Gameplay-Erfahrungen zu liefern. Wir sind sehr begeistert von der neuen Partnerschaft mit Immersion und dem Potenzial von neuen und innovativen Produkten, die ihre Technik beinhalten."


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