Delphi bald in einer Ruby-Edition?

Laut Intersimone ist PHP nicht die einzige dynamische Sprache, mit der sich CodeGear beschäftigt. Vor allem Ruby und das Web-Framework Ruby on Rails hätten das Interesse der Firma geweckt und würden als sehr wichtig eingestuft. Man werde Ruby und Rails definitiv unterstützen, auf welche Weise hingegen war noch nicht zu erfahren. Auch weitere Sprachen schaue CodeGear sich an, man werde auf jeden Fall die Basis der unterstützten Sprachen - die klassisch C, C++, Java und Delphi sind - erweitern. Es seien noch keine Entscheidungen gefallen, die CodeGear-Entwickler spielten aber verschiedene Lösungen durch.

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Als besondere Funktionen in Delphi für PHP sowie im neuen Delphi 2007 für Win32 hebt CodeGear Ajax-Werkzeuge hervor, die mit Blick auf den klassischen Delphi-Entwickler vielleicht etwas komisch anmuten. Intersimone hingegen zeigte sich überzeugt, dass das Bild des ausschließlich an Desktop-Anwendungen arbeitetenden Delphi-Programmierers veraltet sei. Vielmehr würde es immer mehr weg vom klassischen objektorientierten Projekt hinzu Webanwendungen gehen. Durch die integrierten Ajax-Techniken könnten Entwickler so aber auch bei diesen Programmen mit von Desktop-Applikationen bekannten Elementen und Komponenten arbeiten. Die Kommunikation erfolge dabei erst einmal zwischen Backend und Client, spezielle Frameworks kommen nicht zum Einsatz. Entwickler können diese jedoch selbst integrieren. Allerdings sei die Abfrage der APIs anderer Komponenten von Hause aus möglich, um beispielsweise mit existierenden Anwendungen von Google zusammenzuarbeiten.

Nachdem JBuilder 2007 bereits auf der freien Entwicklungsumgebung Eclipse basiert, möchte CodeGear auf der Konferenz EclipseCon 2007 sehen, auf welchen Gebieten eine weitere Zusammenarbeit mit dem Projekt erfolgen kann. Vor allem mit dem Dynamic Language Toolkit sei eine engere Kooperation geplant. Dieses erweitert die Eclipse-Plattform beispielsweise um Unterstützung für Tcl, Python und Ruby. Auch mit weiteren Entwicklerwerkzeugen für Eclipse von CodeGear könne man rechnen. Aussagen zu weiteren auf Eclipse basierten Produkten waren Intersimone aber ebenfalls nicht zu entlocken.

Dass die ehemals von Borland angebotenen Entwicklerprodukte mittlerweile unter einem neuen Markennamen vertrieben werden, ist laut David Intersimone kein großes Problem. Wichtiger sei der Name der Produkte. Zudem würde das Wort "Code" im neuen Namen gleich zeigen, dass es um Programmierung gehe, "Gear" hingegen darauf hindeuten, dass man alles aus einer Hand haben könne. Und auch die Konkurrenz durch Microsofts IDE Visual Studio und die naturgemäße Verzahnung mit dem Windows-Betriebssystem sei kein Problem. Natürlich konkurriere CodeGear mit Microsoft, aber man arbeite auch mit den Redmondern zusammen. Dennoch scheint das Unternehmen - wie das Beispiel Delphi für PHP zeigt - neue Bereiche erschließen zu wollen, in denen Microsoft beispielsweise noch nicht tätig ist. Schließlich entschloss sich Borland auch erst zum Verkauf der Entwicklungsumgebungen, nachdem sich der Umsatz verringerte und der Gewinn zum Verlust wurde.

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