Abo
  • Services:

EU: Microsoft-Protokolle sind nicht innovativ

Kommission hält Microsofts Lizenzgebühren für zu hoch

Microsofts Protokolle seien wenig bis gar nicht innovativ und daher die von Microsoft geforderten Lizenzgebühren zu hoch, meint die EU-Kommission und droht Microsoft wieder einmal mit Zwangsmaßnahmen. Dabei bezieht sich die Kommission auf die von Microsoft im Rahmen des Kartellstreits mit der EU eingereichte Dokumentation, anhand derer Dritte in die Lage versetzt werden sollen, kompatible Systeme zu entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Kommission hat Microsoft in einem "Statement of Objections" (SO) mitgeteilt, dass der Konzern die Auflagen der EU auch weiterhin nicht erfülle. Im Rahmen des Kartellverfahrens der EU gegen Microsoft war der Konzern dazu verpflichtet worden, eine komplette Dokumentation von Schnittstellen abzuliefern, anhand derer Konkurrenten kompatible Arbeitsgruppen-Server anbieten können. Dieses Dokument soll Microsoft nach dem Willen der EU zu "angemessenen und nicht diskriminierenden Bedingungen" zur Verfügung stellen.

Stellenmarkt
  1. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg
  2. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg

Doch genau daran scheiden sich die Geister. Allen voran hatten die Free Software Foundation und das Samba-Projekt darauf hingewiesen, dass Microsofts Bedingung für freie Software nicht tragbar seien. Auch die EU hält die Lizenzbedingung nicht für akzeptabel.

Die Informationen zur Interoperabilität enthielten keine signifikanten Innovationen. Die von Microsoft verlangten Preise seien nicht angemessen. Daher sieht sich EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wieder einmal gezwungen, formale Maßnahmen gegen Microsoft einzuleiten, um das Unternehmen dazu zu bewegen, die Auflagen einzuhalten.

Microsoft bietet zwei unterschiedliche Lizenzmodelle an: eine Variante ohne Lizenzen für Patente, die Microsoft zur Nutzung für notwendig erachtet, was aber von anderen Unternehmen anders gesehen wird. Die zweite Variante umfasst alle aus Microsofts Sicht für eine Implementierung notwendigen Rechte. In beiden Modellen bietet Microsoft Lizenzen in den drei Kategorien Gold, Silber und Bronze an, je nach Grad der Innovation. Eine vierte Kategorie umfasst gebührenfreie Lizenzen.

Die Kommission sieht aber in den 51 Protokollen, die in dem Paket ohne Patente enthalten sind, keine großen Innovationen. Daher seien Microsofts Preise hierfür überhöht. Dies gelte für alle Protokolle in den Kategorien Gold und Silber, die zu 95 Prozent für den Gesamtpreis verantwortlich sind. Unter insgesamt 160 Punkten seien nur vier aus der Bronze-Kategorie mit einem begrenzten Innovationsgrad.

Microsoft hat vier Wochen Zeit, auf die Vorwürfe der EU-Kommission zu reagieren. Einige Hintergrundinformationen zu den aktuellen Vorgängen listet die Kommission in einer FAQ auf.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

dodo 16. Mai 2007

Ein Troll, ein Troll - ein Königreich für einen Troll :->> Sorry das musste noch sein...

nochma 06. Mär 2007

war ja klar, dass hierauf keine postet... sind ja echte Meinungen und echte Argumente...

zartbitter 04. Mär 2007

...und bestellten 200.000 Vista Ultimate Lizenzen. langweilig...

KeineAhnung 02. Mär 2007

Hatten wir schon. Wohl wie die Panorama Redaktion nur die hälfte mitbekommen. Egal...

Wucher 02. Mär 2007

Nö, nach §138 BGB wäre dieser Verkauf nichtig, und nach §291 StGB u.U. auch mit bis zu 3...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /