Displayvergrößerung fürs Handy
Damit sich der Aufsatz anbringen lässt, müssen die Klapphandys für den Einsatz der Displayvergrößerung geringfügig umgebaut werden: Zum einen sollte das Handy über eine nutförmige Rinne verfügen, auf die der Aufsatz geschoben werden kann. Zum anderen müsste die Tastatur um 180 Grad drehbar sein, so dass das Mobiltelefon auch dann noch bedient werden kann, wenn der Display-Aufsatz aufgesteckt ist.
Es gibt bereits einen Prototypen, wie ein PDF-Dokument(öffnet im neuen Fenster) auf der Webseite von Neochroma verrät. Getestet wurde das Konzept mit einen Sharp 904SH mit 2,4-Zoll-Display. In dem Versuch wurde eine Auflösung von 480 x 320 Pixeln erzielt. Zukünftige Handy-Displays dürften über eine größere Auflösung verfügen: Sanyo beispielsweise hat einen 2,6-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln vorgestellt. Neochroma würde hier eine Auflösung von 768 x 512 Pixeln in zwei voneinander unabhängigen stereoskopischen Bildern erreichen.
Die Produktion des Aufsatzes soll nicht teuer sein, da es sich um eine Plastikschiene mit einem Fenster sowie vier verspiegelten Oberflächen und zwei Plastiklinsen handelt. Die Erfindung soll dabei eine Weiterentwicklung aus den späten 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts sein, die sich damals Prism Stereo nannte.