Second Life erhält eine Stimme
Laut Linden Lab wird der Vivox-Sprachdienst direkt in Second Life integriert, so dass nichts zusätzlich installiert werden muss und auch kein zusätzliches Login erforderlich ist. Ziel sei es, die Kommunikation im echten Leben nachzubilden – nur Nutzer, die sich im Second-Life-Grid in unmittelbarer Nähe voneinander befinden, können sich hören. Dabei soll per Raumklang die Zuordnung leichter werden, wer gerade spricht. Allerdings ist es den jeweiligen Second-Life-Nutzern Linden Lab zufolge auch möglich, ihre Teilnahme an Sprachkonversationen selbst zu bestimmen.
Neben Gesprächsrunden zwischen beieinander stehenden Avataren soll es auch Freundes- und Anwesenheitlisten, Sprechindikatoren und Werkzeuge geben, die es erleichtern, miteinander in Kontakt zu bleiben – auch wenn der Gesprächspartner gerade gar nicht in Second Life zugegen ist. Von der Möglichkeit zur Sprachkommunikation sollen letztlich alle Anwendungen von Second Life profitieren – sei es das soziale, spielerische Miteinander, virtuelle Lehrveranstaltungen, sonstige Vorträge und geschäftliche Kontakte.
Noch wurde kein Startzeitpunkt für die Vivox-Integration genannt. Auch ob und wann die Bedienung und Grafik des "zweiten Lebens" etwas zeitgemäßer werden und auch der Einstieg in Second Life(öffnet im neuen Fenster) attraktiver(öffnet im neuen Fenster) gestaltet wird, wurde noch nicht gesagt.
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