Billigere Handytarife innerhalb Europas gefordert
Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
Die Bundesregierung will sich im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft für günstigere Roaming-Gebühren mit dem europäischen Ausland einsetzen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat im Europa-Ausschuss des Bundestages nun eine entsprechende Initiative angekündigt.
Die Roaming-Gebühren beträfen rund 127 Millionen EU-Bürger, so Glos bei einem Gespräch in Vorbereitung auf den Europäischen Rat am 8. und 9. März 2007 in Brüssel. "Dass das nicht allen Telekommunikationseinrichtungen gefällt, ist klar", erklärte der Minister.
Entsprechende Schritte seien jedoch erst für den Telekommunikationsrat im Juni 2007 im Gespräch. Hinsichtlich des bevorstehenden Gipfeltreffens in Brüssel sprach sich der Minister weiter für eine Stärkung des Binnenmarktes aus.
Rolf Hansen, Chef des Mobilfunkkarten-Anbieters Simyo, bemerkte in einem Interview mit der Berliner Zeitung, dass die Mobilfunkpreise vor allem bei großen Anbietern durch den Marktdruck deutlich sinken werden. Er rechnet damit, dass die Gewinnspannen von mehr als 40 Prozent bald Vergangenheit sind.
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fordert Gesprächsgebühren von 1 Cent in alle Mobilfunk Netze.