Spieletest: Supreme Commander - Schlachten epischer Ausmaße

Echt strategische Echtzeit-Strategie

Vor knapp zehn Jahren kam das Echtzeit-Strategiespiel Total Annihilation auf den Markt. Chris Taylor schuf damit einen der Klassiker des Genres und setzte Maßstäbe für alle kommenden Titel. Nun haben Taylor und sein Studio Gas Powered Games mit Supreme Commander wieder ein Spiel aus diesem Sektor auf den Markt gebracht - und die Ähnlichkeiten zu Total Annihilation werden die Anhänger des Originals begeistern.

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Supreme Commander (Windows-PC)
Supreme Commander (Windows-PC)
Supreme Commander ist kein offizieller Nachfolger zu Total Annihilation. Langwierige Verhandlungen mit dem Rechteinhaber verliefen ergebnislos, und so entschied sich Taylor dafür, Supreme Commander von dem Vorgänger zu lösen und einen neuen Namen zu verwenden. Dem Spiel schaden wird der Wechsel des Namens nicht, davon ist Taylor überzeugt. Im Gegenteil - als positiver Nebeneffekt blieb ihm so die Freiheit, die Hintergrundgeschichte komplett neu auszugestalten.

Supreme Commander
Supreme Commander
Das Spiel erzählt die Geschichte eines gewaltigen, länger als 1.000 Jahre andauernden Kampfes zwischen drei Parteien. Der Konflikt hat epische Ausmaße angenommen und es geht um nicht weniger als die Vorherrschaft über das Universum. Bemerkenswert bei dieser Ausgangslage ist, dass Supreme Commander nicht in die Falle tappt, ein klassisches Gut/Böse-Schema zu präsentieren. Jede der verfeindeten Parteien ist vielmehr differenziert dargestellt und wird motiviert durch die Überzeugung, für eine gerechte Sache einzutreten. Die UEF (United Earth Federation) versucht, das alte, zersplitterte Imperium unter den Leitsätzen Bruderschaft, Ehre und Tradition wieder zu errichten. Die Cybrans, technisch modifizierte Menschen, kämpfen für ein Ende der Unterdrückung durch die UEF und die Freiheit für alle Cybrans. Die Aeon-Erleuchteten, sehr menschenähnliche Aliens, glauben an eine höhere spirituelle Macht und treten für einen esoterischen Frieden aller ein. Sie sind davon überzeugt, dass sich die Menschheit ohne ihre Führung selbst vernichten wird.

Der Zweck heiligt aber bekanntlich alle Mittel, und so sind den Parteien trotz hehrer Ziele alle Mittel - sprich: Waffengewalt - recht, um sich gegen ihre Feinde durchzusetzen. Welche Fraktion dabei am Ende als Sieger hervorgeht, liegt in der Hand des Spielers, denn der spielt als Kommandeur einer der Seiten eine Kampagne aus Einzelmissionen durch. Recht schnell geht es dabei ans Eingemachte. Von dem Spieler vorm Computer wird, trotz praktischem Tutorial, eine steile Lernkurve erwartet. Die Missionen selbst sind dabei leider wenig originell und beschränken sich auf vorhersehbare Ziele, wie die Ausschaltung des gegnerischen Befehlshabers. In den meisten Szenarien muss man eine Basis aufbauen, dort Militäreinheiten errichten und versuchen, über strategisches Vorgehen die Verteidigung des Gegners auszuhebeln, ohne gleichzeitig die eigene Defensive zu vernachlässigen.

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Lupin 13. Mai 2007

Genau das war der Grund, warum für TA immer noch das beste Startegiespiel aller Zeiten...

Painy187 12. Mär 2007

Denke auch das der FoW gerad im kampf "Mensch gegen Mensch" fast zwingend ist. So machts...

Mr. RTS... 03. Mär 2007

Naja, vielleicht macht es auch wirklich keinen so großen Unterschied - ich schätze, der...

Keimax 02. Mär 2007

Was ist denn das für ein Käse. Vista läuft genau wie XP und genau MAC os und Linux von...

beast666 02. Mär 2007

Wenn der Beckstein die Schlagzeile liest, ist es sowieso Schluß mit Lustig: Das Spiel...



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