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PC-Handelskette CompUSA schließt 126 Filialen

Über die Hälfte aller Läden in den USA werden dichtgemacht

Die finanziell angeschlagene US-amerikanische Einzelhandelskette CompUSA schließt mehr als die Hälfte ihrer Filialen. Das von einem privaten Investor geführte Unternehmen bekommt zudem eine Finanzspritze von 440 Millionen US-Dollar.

Bisher betrieb die 1985 gegründete CompUSA 229 teils sehr große Elektronik-Märkte in den USA und Puerto Rico, die nach dem Muster der deutschen Media- und Saturn-Märkte in großen Tageszeitungen auf den lokalen Markt zugeschnittene Angebote bewarben. Gängige Praxis waren dabei Rabattangebote, bei denen der Kunde im Laden zunächst den vollen Preis bezahlte und gegen Einsendung eines Gutscheins dann einen Scheck über einen Teil des Preises zugesandt bekam. Zudem gab es ein Bonussystem für treue Kunden, das der Konzern aber 2006 einstellte.

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Bereits 2005 hatte CompUSA wegen seiner Rabatte Ärger mit der US-Handelsaufsicht FTC, weil die Rabatte zum Teil sehr spät ausbezahlt worden waren. Zwar einigte man sich außergerichtlich, die FTC stellte jedoch Auflagen an CompUSA, wonach die Rabatte schnell ausbezahlt und auch nur noch unter bestimmten Bedingungen überhaupt angeboten werden durften. Dazu zählte unter anderem, dass CompUSA die vom Hersteller eines Geräts angebotenen Nachlässe nur noch dann bewerben darf, wenn die Zahlung durch den Hersteller auch garantiert werden kann.

Offenbar kam der Konzern durch diese Auflagen und zu schnelles Wachstum ins Schlingern. Finanzberichte legt CompUSA als Unternehmen im Privatbesitz einer Holding des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim Helú nicht vor - Slim hatte CompUSA im Jahr 2000 übernommen. Auch, woher die 440 Millionen US-Dollar als Hilfe zur Restrukturierung kommen, geht aus Pressemitteilungen des Unternehmens nicht hervor.

CompUSA kündigte jedoch an, 126 Filialen innerhalb von drei Monaten schließen zu wollen. Danach sollen die 103 verbleibenden Geschäfte in den USA und Puerto Rico weitergeführt werden. Die Entscheidung über eine Filiale soll im Einzelfall an der Lage und der Gestaltung einer möglichen Marktsättigung in der Region festgemacht werden. Laut der Filial-Suchmaschine von CompUSA sind bisher vor allem Ballungszentren wie Atlanta, Chicago und Boston betroffen. Vor kurzem hatte CompUSA schon vier Läden geschlossen, darunter einer in Long Beach bei Los Angeles. Wie viele Mitarbeiter von den Schließungen betroffen sein werden, gab das Unternehmen nicht an. Ein Teil der Geschäfte soll jedoch an lokale Unternehmen verkauft werden


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MasterMax 28. Feb 2007

die sind eh billiger als CompUSA und fast immer nebendran.

UloPe 28. Feb 2007

Sehr schade. Anders als der Artikel schreibt war/ist CompUSA (zumindest die Fillialen in...

cheap_trick 28. Feb 2007

Wie man sieht allerdings meist nur mit begrenzter Haltbarkeit.



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