Linux-Handy mit UMTS und 2-Megapixel-Kamera

Das 92 x 50 x 14 mm große Mobiltelefon U900 verfügt über zwei Displays: Das 2 Zoll große Hauptdisplay stellt bis zu 262.144 Farben bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln dar, das OLED-Display im Klappteil liefert bis zu 65.536 Farben bei 96 x 64 Pixeln Auflösung.
Auch Kameras sind zwei Mal vorhanden: Die 2-Megapixel-Kamera ist mit einem CMOS-Sensor, Digitalzoom und LED-Blitz ausgestattet. Sie soll neben normalen Fotos und Videos auch Serienbildaufnahmen machen können. Über die maximale Anzahl der Bilder pro Serie schweigt sich Grundig aus. Zusätzlich ist eine VGA-Kamera verbaut, mit der der Nutzer Videotelefonate durchführen kann.
Spendabel hat sich Grundig beim internen Speicher gezeigt: 100 MByte sind von Haus aus an Bord. Dieser ist erweiterbar mit Micro-SD-Karte um bis zu 1 GByte.
An Bord des 98 x 51 x 14 mm großen Multimedia-Handys findet sich eine 3-Megapixel-Kamera mit CMOS-Sensor, Autofokus und Makrolinse sowie Digitalzoom und LED-Blitz. Videos werden in CIF-Auflösung (352 x 240 Pixel) aufgezeichnet und wiedergegeben. Gespeichert werden können Fotos und andere Daten auf dem 82 MByte umfassenden internen Speicher oder auf einer externen Micro-SD-Karte, die bis zu 1 GByte groß sein darf.
Zudem sind beide Klappmodelle mit MP3-Playertasten auf der Außenklappe des Handys versehen und beide haben ein UKW-Radio integriert. Die Musik kann via Bluetooth auf entsprechende Stereokopfhörer geschickt werden. Beide Handys verarbeiten die Tonformate AAC, MP3, AMR und WAV. Das X900 beherrscht zusätzlich MIDI.
Das 88 Gramm schwere X900 soll sehr bescheidene 2,5 Stunden Dauergespräch überstehen, die Stand-by-Zeit liegt bei ebenfalls schwachen 7,5 Tagen. Das 94 Gramm wiegende U900 schafft ebenfalls nur eine Sprechzeit von 2,5 Stunden, die Stand-by-Zeit liegt nach Herstellerangaben bei rund 9 Tagen.
Ob und zu welchem Preis das U900 und das X900 nach Deutschland kommen werden, ist noch offen. Bislang reagierte Grundig nicht auf eine Anfrage von Golem.de.



