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Microsoft reagiert auf VMwares Vorwürfe

"Whitepaper enthält mehrere Missverständnisse". In einem Whitepaper greift VMware Microsofts Lizenzpolitik an, die beispielsweise die Nutzung kostenloser Images mit Virtualisierungslösungen von Drittherstellern verhindert. Es handele sich hierbei um einige Ungenauigkeiten und Missverständnisse, heißt es nun dazu von Microsoft.
/ Julius Stiebert
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VMware wirft Microsoft in dem Whitepaper insgesamt sieben Punkte vor, die die freie Wahl der Kunden einschränken würden. Unter anderem geht es dabei um Microsofts Support, der nur Premium-Level-Kunden Unterstützung beim Einsatz von Microsoft-Anwendungen innerhalb einer virtuellen Maschine anbietet. Aber auch diverse kostenlos angebotene Images, die nicht mit anderen Virtualisierungslösungen genutzt werden dürfen bzw. sich in diesen sogar selbst deaktivieren, führt VMware als Beispiele für Microsofts Lizenzpolitik an, die den freien Einsatz von Virtualisierungsprodukten verhindern würde.

Der Branchendienst CNet(öffnet im neuen Fenster) zitiert nun Mike Neil, Generalmanager Virtualisierung bei Microsoft, nach dessen Angaben VMwares Whitepaper einige Ungenauigkeiten und Missverständnisse enthält. Microsoft glaube, die Bestimmungen seien fair und würden Partnern und Kunden genügend Spielraum gewähren. Microsoft wolle hochwertige Unterstützung für Kunden bieten, die Virtualisierung einsetzen und man arbeite mit anderen Firmen zusammen, um ein Maximum an Interoperabilität zu gewährleisten.

Auch EMC – VMwares Mutterkonzern – sei ein langjähriger Partner und man werde auch weiterhin mit EMC und VMware zusammenarbeiten, so Neil. Ferner ist er der Auffassung, die Missverständnisse könnten direkt zwischen den beiden Firmen ausgeräumt werden.

Warum beispielsweise nur die teuren Windows-Vista-Varianten laut Lizenzbedingungen innerhalb virtueller Maschinen laufen dürfen, verteidigt Neil damit, dass Virtualisierung noch eine recht neue Technik ist. Diese sei noch nicht sicher genug, um von vielen Kunden eingesetzt zu werden und die meisten Kunden seien noch nicht bereit für Virtualisierung. Sobald die Akzeptanz steige, werde man auch neue Lizenzbedingungen entwickeln.


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