Telekom will angeblich 55.000 Stellen auslagern
Am Mittwoch wolle Telekom-Chef René Obermann dem Aufsichtsrat die Maßnahmen vorschlagen, berichtet die Süddeutsche Zeitung(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Konzernkreise. Demnach soll sich ein neuer Bereich unter dem Namen "T-Service" um Kundendienst und die Call-Center kümmern.
In diesem neuen Bereich, die Telekom spricht von der "Billig-Tochter" der Telekom, sollen vor allem Mitarbeiter der Festnetzsparte T-Com untergebracht werden, insgesamt bis zu 55.000. In dem neuen Konstrukt sollen die Mitarbeiter statt derzeit 34,5 Stunden pro Woche künftig 40 oder 40,5 Stunden arbeiten. Zudem solle der Stundenlohn deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen, heißt es in dem Bericht.
Im Gegenzug sollen die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze auf fünf Jahre garantiert bekommen und ein Verkauf von T-Service sei nicht geplant, so dass die Beschäftigten im Konzern verbleiben würden. Von Seiten der Gewerkschaft Verdi werden die Einschnitte nach Angaben der Zeitung abgelehnt.
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