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Will AMD CrossFire für andere Chipsätze lizenzieren?

Mehrere Grafikprozessoren sollen nicht mehr an AMD-Chipsets gebunden werden. Einem chinesischen Bericht zufolge plant AMD, sein mit ATI übernommenes "CrossFire" auch den Herstellern anderer Chipsätze zur Verfügung zu stellen – selbst an Nvidia. Dies soll die Verbreitung der Technik fördern.
/ Nico Ernst
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Wie die gewöhnlich gut unterrichtete Webseite HKEPC aus Hongkong meldet(öffnet im neuen Fenster) , soll das Quasi-Monopol für CrossFire jetzt fallen. Bisher hatten ATI und AMD die Unterstützung per Hardware nur auf eigenen Chipsätzen angeboten, mit Intel-975- und -965-Familien als Ausnahme. Da Intel keine Lizenz für Nvidias SLI hat, lieferte der Prozessorhersteller auch seine Review-Kits für die Core-2-CPUs mit CrossFire-Unterstützung aus – was in Zukunft wohl firmenpolitisch problematisch wäre, da ATI inzwischen von AMD gekauft wurde.

Neue Unterstützung soll sich AMD nun durch eine Offenlegung von CrossFire holen. Schon bisher war es möglich, zwei Grafikkarten mit ATI-Prozessoren per Software zu koppeln, auch wenn dies langsamer als die direkte Verbindung per Kabel war. In Zukunft soll laut HKEPC CrossFire auf jedem Mainboard laufen, das zwei x16-Slots für PCI-Express-Karten besitzt.

Das soll unabhängig vom Hersteller des Chipsatzes funktionieren, so dass man dann beispielsweise auch mit AMDs Segen zwei AMD-Grafikkarten auf einem Nvidia-Mainboard koppeln könnte. Eine Bestätigung dieser Pläne durch AMD gibt es noch nicht.


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