Sparsamer USB-Port für Handys

Neuer Chip von NXP soll Verbreitung von USB steigern

Philips' ausgegliederte Halbleiter-Sparte NXP hat einen neuen Transceiver für USB-Ports entwickelt, der in Handys besonders viel Strom und Platz sparen soll. Bisher galt der Universal Serial Bus im Handy-Design als zu sperrig.

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Gerade bei Geräten wie Mobiltelefonen, die ständig eingeschaltet sind, ist die aus dem PC-Bereich stammende USB-Technik wenig elegant. Alle USB-Geräte fragen ständig ab, ob sich an ihrem Port etwas getan hat. Nur so kann man sie im Betrieb miteinander verbinden. Philips hat deshalb einen neuen Transceiver für Handys entwickelt - er stellt den elektrischen Teil des USB bis zum Steckverbinder dar, um die Datenübertragung und Protokollierung muss sich der Prozessorteil der Handy-Elektronik kümmern.

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Die vier neuen Bausteine gibt es unter den Namen ISP1504x1, ISP1508, ISP1702 und ISP1703 zum Anflanschen an diverse Handy-Prozessoren. Sie sind nur 2.2 x 2.25 x 0,6 Millimeter groß und sollen auch in besonders kompakte Mobiltelefone passen. Ist gerade nichts zu tun, sollen sie nur einen Strom von einem halben Mikro-Ampere aufnehmen. Die Chips unterstützen alle relevanten USB-Funktionen von USB 1.1 bis 2.0 und auch "On-the-Go" (OTG) für die direkte Datenübertragung zwischen zwei Geräten. Über den USB soll sich der Akku des Handys auch aufladen lassen.

NXP liefert derzeit Muster der Bausteine aus und will bis April 2007 die Serienfertigung aufnehmen. Die Chips kosten ab 1,10 US-Dollar. Welche Handy-Hersteller die neuen USB-Ports verbauen wollen, gab das Unternehmen nicht an.

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