Dell-Kunden bekommen Linux
Dell hatte Kunden auf der Seite "Ideastorm" nach Ideen gefragt. Das Ergebnis wurde vom Wunsch nach Linux-Rechnern angeführt, gefolgt von der Möglichkeit, OpenOffice.org statt Microsoft Office vorinstalliert zu bekommen. Ferner wurde unter anderem der Wunsch geäußert, auf die mitgelieferte Software von AOL, Earthlink oder Google verzichten zu können.
Der Hersteller will nun einige der Ideen aufgreifen(öffnet im neuen Fenster) und arbeitet gemeinsam mit Novell an der Linux-Zertifizierung einiger Modelle wie den OptiPlex-Desktops, Latitude-Notebooks sowie den Precision-Workstations. Man wolle zudem mit weiteren Linux-Distributoren an Zertifizierungen arbeiten, um den Nutzern nicht eine Variante aufzudrängen und auch weitere Möglichkeiten für Ideen im Zusammenhang mit Linux würden geprüft. Vorinstallierte Linux-Geräte erwähnt Dell allerdings nicht.
Während sich Dell auch noch nicht zu OpenOffice.org äußerte, soll es in Zukunft leichter sein, die Software-Zwangsdreingaben wieder loszuwerden. Hierfür soll es reichen, die Endbenutzerlizenzvereinbarungen nicht zu akzeptieren, damit die Programme automatisch vom PC entfernt werden.
Die Auswirkungen auf Klima und Umwelt durch Dell-PCs sollen ebenfalls minimiert werden, wofür das "Plant a Tree(öffnet im neuen Fenster)"-Programm weiter zugänglich gemacht werden soll. Käufer können sich so finanziell an Baumpflanzungen beteiligen.
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