Abo
  • IT-Karriere:

BenQ Mobile wird zerschlagen

Kein Investor gefunden, Inventar wird verkauft

Auch der letzte potenzielle Investor für BenQ Mobile ist abgesprungen, das Unternehmen wird nun komplett aufgelöst. Dies verkündete der Insolvenzverwalter Martin Prager am Freitagabend. Werkshallen, Maschinen und Büroausstattung werden nun verkauft, um die Gläubigerinteressen zu decken.

Artikel veröffentlicht am , yg

"Der letzte verbleibende Bieter ist Ende der Woche abgesprungen. Daher gibt es keine realistische Chance mehr auf einen Gesamtverkauf", sagte eine Sprecherin des Insolvenzverwalters Martin Prager am Freitag, wie unter anderem Reuters meldet.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. GÖRLITZ AG, Koblenz

Aus dem Gläubigerausschuss verlautete, dass die Gespräche mit den Interessenten, mit denen bis diese Woche verhandelt wurde, zu keinem Ergebnis geführt hätten. Der nächste Schritt ist nun, das Inventar zu versteigern - Schreibtische wie Werkshallen gleichermaßen. Prager habe dafür vom Ausschuss bei einer schriftlichen Abstimmung die erforderliche Mehrheit bekommen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Laut Insolvenzgutachten stünden einem geschätzten Vermögen von 310 Millionen Euro plus Bankguthaben in Höhe von 66 Millionen Euro Verbindlichkeiten von 883 Millionen Euro gegenüber, schreibt die SZ weiter.

Für die 3.000 Mitarbeiter bedeutet die endgültige Entscheidung, dass ihr Arbeitsplatz unwiderruflich verloren ist. Die Mitarbeiter ohne neue Anstellung werden in die von der Siemens AG finanzierte Beschäftigungsgesellschaft überführt.

Prager verhandelte die letzten Monate mit verschiedenen Interessenten, die zum Teil anonym bleiben wollten. Namentlich bekannte Bieter wie die deutsch-amerikanische Investorengruppe um den Manager Hansjörg Beha oder der Hamburger Laptop-Hersteller Bacoc hatten ihre Angebote zurückgenommen. Die Offerte des US-Elektronikunternehmens Sentex Sensing Technology fand vor den Augen des Gläubigerausschusses kein Gehör.

Der taiwanische Elektronikriese BenQ hatte den Handyhersteller 2005 von Siemens übernommen und sich dafür mit mehreren hundert Millionen Euro gut bezahlen lassen. Auf Grund von Umsatzeinbußen verweigerte Taiwan weitere finanzielle Unterstützung, so dass BenQ Mobile Ende September 2006 Insolvenz anmelden musste.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. 64,90€ (Bestpreis!)

@ 26. Feb 2007

nope, siehe unten Für ein Zeichen des Verbrauchers - d.h. als Demonstration der Macht des...

Betatester 26. Feb 2007

Soviel zum Thema "günstig": immer noch 11 von 11 verfügbar - wieso nur ? http://cgi.ebay...

Betatester 26. Feb 2007

... haben sie, die Verantwortlichen! Sonst hätten sie nicht www.benqmobile.de vom Netz...

Gottisttot 25. Feb 2007

btw die tägliche Tagesration an Schokolade wurde von 30g auf 25g erhöht...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /