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Dokumentenmanagement Alfresco unter der GPL

Lizenzwechsel von der Mozilla Public License. Die Community-Edition der Dokumentenverwaltung Alfresco ist künftig unter der GNU General Public License (GPL) erhältlich. Damit verabschiedet sich der Anbieter von der Mozilla Public License (MPL), um sicherzustellen, dass das Projekt in jedem Fall frei bleibt. Zudem möchte man es Entwicklern somit erleichtern, Alfresco in andere GPL-Software zu integrieren.
/ Julius Stiebert
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Der Code soll bedeutender als die Firma hinter Alfresco(öffnet im neuen Fenster) sein, heißt es in der FAQ(öffnet im neuen Fenster) zum Lizenzwechsel. Daher hat sich Alfresco entschieden, die gleichnamige Dokumentenverwaltung künftig nicht länger unter der MPL, sondern unter der GPL anzubieten. Dadurch kann auch eine größere Entwickler-Community angesprochen werden, die sich an der weiteren Gestaltung der Software beteiligen kann. Auch soll die Integration in andere Open-Source-Projekte einfacher sein, so Alfresco.

Zusätzlich verwendet Alfresco eine Erweiterung der GPL(öffnet im neuen Fenster) , damit Alfresco auch in Projekte integriert werden kann, die eine andere Open-Source-Lizenz nutzen, ohne dass diese ihre Software ebenfalls unter der GPL freigeben müssen. Neben der Community-Version bietet Alfresco weiterhin die kommerzielle Enterprise-Variante an.

Während das Warten auf die GPLv3 weitergeht, hat Alfresco seine Software explizit unter der GPLv2 lizenziert – der Zusatz "oder später" fehlt. Man sei sich nicht sicher, wie die GPLv3 letztlich aussehen werde und habe sich daher entschlossen, nur die aktuelle Fassung der GPL zu verwenden. Die Entscheidung könnte geändert werden, sobald die GPLv3 verfügbar ist.


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