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ATIs DirectX-10-Chip R600 verspätet sich weiter

Neuer Grafikprozessor erscheint erst im zweiten Quartal 2007. Der erste vom AMD/ATI erwartete Grafikprozessor mit Unterstützung für Vistas DirectX 10 verspätet sich erneut um einige Wochen oder Monate. Wie AMD gegenüber Golem.de mitteilte, will man die Grafikkarte gleich neu positionieren.
/ Nico Ernst
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Ursprünglich war der R600 schon 2006 erwartet worden, nach unbestätigten Berichten sollte er zuletzt als Radeon X2900 XTX am 30. März 2007 auf den Markt kommen. Auch dieser Termin ist nun hinfällig, wie AMD gegenüber Golem.de mitteilte: "Um unsere Strategie besser mit den Marktchancen in Einklang zu bringen, haben wir den Plan für die Vorstellung des R600 geändert. Wir werden eine wettbewerbsfähige Konfiguration vorstellen, deren Kombination aus Leistung, Funktionen und Preis im zweiten Quartal 2007 einen breiteren Markt ansprechen wird."

Da AMD ohnehin schon zwei Versionen des R600 plante – eine mit GDDR-4, die andere mit GDDR-3-Speicher -, dürfte nun also zuerst die günstigere Variante mit langsamerem Speicher auf den Markt kommen. Ob sich hinter dieser Neuausrichtung des Produkts Probleme bei der Entwicklung verbergen, etwa mit dem Treiber für Windows Vista, lässt sich aus AMDs Mitteilung nicht herauslesen. Spannend bleibt, ob AMD den R600 auf der CeBIT 2007 öffentlich zeigen wird.


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