Skype will in Mobilfunknetze
Für Netzbetreiber kann Skype eine empfindliche Konkurrenz bedeuten, denn ein intensiver Skype-Einsatz kann dafür sorgen, dass weniger reguläre Telefonate über das Handy-Netz abgewickelt werden, weil Skype-Nutzer ihre VoIP-Anrufe über das proprietäre Skype-Protokoll abwickeln. Daher erlauben einige Mobilfunkbetreiber ihren Kunden keine Skype-Nutzung auf ihren Netzen.
Nach dem Willen von Skype soll die Federal Communications Commission (FCC) nun dafür sorgen(öffnet im neuen Fenster) , dass entsprechende Beschränkungen seitens der Netzbetreiber aufgehoben werden. Skype verspricht sich davon einen größeren Wettbewerb sowie sinkende Preise für die Handy-Nutzung.
Das Anliegen Skypes überrascht kaum, denn der Anbieter der proprietären VoIP-Software möchte gerne, dass seine Kunden VoIP-Telefonate auch auf dem Mobiltelefon führen können. Etwas seltsam mutet nur an, dass sich Skype selbst ebenfalls abschottet, wo es nur geht. Das proprietäre Skype-Protokoll wurde bislang nicht offen gelegt, so dass der Zugang zum Skype-Netz einzig und allein mit der Software von Skype möglich ist. Wer das Skype-Netz nutzen will, ist also darauf angewiesen, die Software des Anbieters einzusetzen.
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