SETI@home wird fündig

Gestohlenes Notebook meldet sich via SETI@home

Eigentlich sucht das Projekt SETI@home nach Hinweisen auf außerirdisches Leben und nutzt dazu die verteilte Rechenleistung der PCs seiner Nutzer. Die Tatsache, dass sich die teilnehmenden Rechner dazu regelmäßig mit dem Server verbinden, half in den USA, einen gestohlenen Laptop zu finden und zurückzubringen.

Artikel veröffentlicht am ,

Am 7. Januar 2007 erkundigte sich ein Nutzer namens "Admiral Marith" im Forum von SETI@home wie er an die IP-Adresse eines Rechners kommt, der gerade Ergebnisse an das Projekt geliefert hatte. Dabei handelte es sich um den gestohlenen Laptop seiner Frau, der sich routinemäßig beim SETI@home-Server gemeldet hatte. Die IP-Adresse konnte er in seinem Account nachschlagen, danach nahmen die Dinge ihren Lauf. Anhand der IP-Adresse und einer gerichtlichen Verfügung wurde der Nutzer des gestohlenen Gerätes ausfindig gemacht.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (m/w/d)
    neteleven GmbH, München, deutschlandweit (Home-Office)
  2. (Senior) Consultant (m/w/d) Success Factors
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
Detailsuche

Rund zweieinhalb Wochen später, am 24. Januar, meldete "Admiral Marith", der Laptop sei gefunden und bei der Polizei. Nach dem letzten Kontakt mit dem Server wurde eine Durchsuchung beim Inhaber des Anschlusses angeordnet und der Laptop beim Baby-Sitter gefunden.

Letztendlich half dem Bestohlenen die Möglichkeit, sich die IP-Adresse des unter seinem Account eingebuchten Notebooks bei SETI@home anzusehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Chris84 04. Mär 2007

LOL!? Das wäre aber tragisch, wenn es für Linux keine funktionierende TCP/IP...

huahuahua 25. Feb 2007

GEIL! Den ultimativen Schutz gibt es eben nicht. Aber dass ausgerechnet der Kensington...

huahuahua 25. Feb 2007

1. Schon ziemlich doof, ein geklautes Notebook so in Betrieb zu nehmen, wie man es...

Ralfons 24. Feb 2007

Es muss sie ja keiner lesen. Dann ist es nicht mehr gefährlich als ein Hut.

Lachender Hans 23. Feb 2007

Ich kann nicht mehr. Leute gibts.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geekbench & GFXBench
Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max

Das Apple Silicon schneidet gut ab: Der M1 Max legt sich tatsächlich mit einer Geforce RTX 3080 Mobile und den schnellsten Laptop-CPUs an.

Geekbench & GFXBench: Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max
Artikel
  1. Google: Chrome 95 entfernt FTP endgültig
    Google
    Chrome 95 entfernt FTP endgültig

    Nach mehr als zwei Jahren Arbeit ist Schluss mit dem FTP-Support in Chrome. Das Team testet auch das Ende der bisherigen User Agents.

  2. Windows 11: User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück
    Windows 11
    User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück

    Windows 11 gruppiert Instanzen einer App zusammen und streicht die Möglichkeit, sie separat anzuzeigen. Das gefällt der Community gar nicht.

  3. Microsoft: Windows 11 läuft auf uraltem Pentium 4
    Microsoft
    Windows 11 läuft auf uraltem Pentium 4

    Zwei logische Kerne und über 1 GHz: Der Pentium 4 hat alles, was Windows 11 benötigt - denn Secure Boot und TPM 2.0 lassen sich umgehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • PS5 & Xbox Series X vereinzelt bestellbar • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Finale des GP Anniversary Sales • Amazon Music 3 Monate gratis • Saturn Gutscheinheft [Werbung]
    •  /