Neue ATI-Treiber für Linux, Windows XP und Windows Vista

Vista-Treiber verspricht hohe OpenGL-Leistungssteigerung

Kurz nachdem auch Nvidia mit einem neuen, jedoch noch unvollständigen Vista-Treiber aufwarten konnte, schiebt ATI einen weiteren Treiber nach. Der Catalyst 7.2 verbessert unter anderem die OpenGL-Unterstützung unter Windows Vista und der Linux-Treiber 8.34.8 bringt erstmals Unterstützung für ATIs Xpress 1250 IGP mit.

Artikel veröffentlicht am ,

ATIs Catalyst 7.2 genanntes Treiberpaket für Windows soll mit einigen Verbesserungen aufwarten: Unter anderem hat ATI das Catalyst Control Center überarbeitet. So soll das oftmals schwerfällige Control Center in der neuen Version schneller starten, stabiler und ressourcenschonender arbeiten sowie besser auf Nutzereingaben reagieren.

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Wer Windows Vista bereits einsetzt, soll gegenüber dem Catalyst 7.1 eine bessere OpenGL-Leistung erzielen können. ATI verspricht für Grafikkarten der Radeon-X1000-Serie Leistungssteigerungen bei Doom 3 (bis zu 25 Prozent), Quake 4 (48 Prozent) und Prey (21 Prozent).

Außerdem bereinigt der Catalyst 7.2 noch zahlreiche Fehler unter Windows XP und Windows Vista. Weitere Details finden sich in den Release Notes, die jedoch nur über die Download-Seite zugänglich sind.

Der Catalyst 7.2 unterstützt Desktop-Grafikkarten ab der Radeon-9500-Serie aufwärts sowie - nur für Vista - ATIs Mobility Radeons ab der Radeon 9550.

Auch Nutzer des freien Betriebssystems Linux werden mit einem neuen proprietären Treiber versorgt. Die Version 8.34.8 (Release-Notes) unterstützt zahlreiche FireGL-Karten für Workstations, Mobility Radeons ab der Radeon 9500 sowie Radeon-Desktop-Karten ab der Radeon 9500. Zudem unterstützt der Treiber erstmals ATIs Xpress 1250 IGP. Der Chipsatz findet sich auf einigen Mainboards, die CPUs des Mutterkonzerns AMD unterstützen.

Für die Windows-Treiber ist wie üblich ein installiertes .NET Framework Voraussetzung und für die Linux-Treiber wird ein installiertes X.org vorausgesetzt, mit XFree86 4.3 funktioniert der Treiber ebenfalls. Außerdem werden ein Linux-Kernel ab 2.4 sowie die Glibc 2.2 oder 2.3 vorausgesetzt, die aktuelle Version 2.4 erwähnt ATI in seinen Release Notes nicht. Für den 3D-Betrieb muss zudem Unterstützung für POSIX Shared Memory vorhanden sein. Die neuen ATI-Catalyst- und Linux-Treiber gibt es in dem Supportbereich von AMD.

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DrAgOnTuX 24. Feb 2007

nicht den grafikfirmen, nur ATI ;) und ATI-OSS-Treiber ist ein bisschen missverständlich...

lhazfarg 22. Feb 2007

"Für die Windows-Treiber ist wie üblich ein installiertes .NET Framework Voraussetzung...

DrAgOnTuX 22. Feb 2007

bin Gentoo User, kann es dir (selbstbezeichnender noob) natürlich nicht empfehlen, denn...

23453543534534 22. Feb 2007

kwt

Der lange Hans 22. Feb 2007

http://www.gnu.org/gnu/linux-and-gnu.de.html



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