Abo
  • Services:
Anzeige

Musikindustrie orientierungslos bei DRM

Keine Besserung in Sicht

Mehr als 60 Prozent der Manager in der Musikindustrie sind davon überzeugt, dass DRM-Systeme ein wichtiges Hindernis für den Online-Verkauf von Musik bilden. Nichtsdestotrotz wollen sie in absehbarer Zeit nicht auf den Einsatz von DRM verzichten, berichtet die BBC über die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Jupiter Research.

Über den Jahreswechsel hat Jupiter Research in der EU Vertreter der Musikindustrie nach ihrer Meinung zum digitalen Rechte-Management (DRM) befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen, wie umstritten das Thema selbst in der Musikindustrie ist. Zugleich macht die Studie klar, dass kurzfristige Änderungen in der DRM-Strategie der Plattenlabels wohl nicht zu erwarten sind.

Anzeige

In der Umfrage erklärten 54 Prozent der Befragten, dass sie die heute eingesetzten DRM-Systeme für "zu restriktiv" halten würden. Zudem seien die Systeme schlicht ineffektiv. Dazu Mark Mulligan, für die Umfrage verantwortlicher Analyst bei Jupiter Research im Interview mit BetaNews: "Ich denke, dass alle die Auffassung teilen, dass es gegenwärtig nicht funktioniert. DRM kommt die Rolle zu, Inhalte zu schützen und die Piraterie einzuschränken. Das klappt ganz offensichtlich aber nicht [...] Online-Piraterie ist gang und gäbe, DRM erfüllt seinen Zweck also offensichtlich nicht."

Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 62 Prozent, waren der Auffassung, dass der Verzicht auf den Einsatz von DRM und der Verkauf von Musik, die sich auf allen MP3-Playern abspielen ließe, dem Markt deutlichen Auftrieb verleihen würden. Bis auf weiteres würden sie dennoch am Einsatz von DRM festhalten, um ihre Rechte zu sichern.

Die Zweifel an DRM wachsen nicht erst, seit Apple-Chef Steve Jobs Anfang Februar offen über Sinn und Unsinn des DRM-Einsatzes spekuliert hatte: "Stellt Euch eine Welt vor, in der alle Online-Geschäfte DRM-freie Musik in offen lizenzierbaren Formaten verkaufen. In einer solchen Welt würde jedes Abspielgerät die Musik aus jedem Laden abspielen können und alle Läden könnten Musik für alle Abspielgeräte verkaufen." Zur Begründung für seinen Vorschlag verwies Jobs auf das Versagen des DRM-Konzepts: "... DRMs haben die Musikpiraterie nicht verhindern können und werden sie vielleicht nie verhindern können."

Musikindustrie orientierungslos bei DRM 

eye home zur Startseite
Bösewicht 22. Feb 2007

Wenn ich aber Lust habe, einer alten Frau das Geld zu rauben, dann tu ich das, egal...

DamoklesT 21. Feb 2007

Die Musikindustrie (Majors) verheizt Künstler bzw. Pseudokünstler. Sie arbeitet nicht...

The Troll 21. Feb 2007

Lest doch die Anzeige... du bist nur MOEGLICHER GEWINNER. Genau wie bei jedem...

UloPe 21. Feb 2007

Die MI weis das DRM nichts bringt und dem Geschäft schadet und ändert trotzdem nichts...

NurUser 21. Feb 2007

Sorry, Doppelpost!


netzpolitik.org / 21. Feb 2007

Musikmarkt-Umfrage zu DRM



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DENIOS AG, Bad Oeynhausen
  2. Veolia - ÖKOTEC Energie­manage­ment GmbH, Berlin
  3. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  4. VDI Württembergischer Ingenieurverein e.V., Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Star Wars - Die letzten Jedi

    Viel Luke und zu viel Unfug

  2. 3D NAND

    Samsung investitiert doppelt so viel in die Halbleitersparte

  3. IT-Sicherheit

    Neue Onlinehilfe für Anfänger

  4. Death Stranding

    Kojima erklärt Nahtodelemente und Zeitregen

  5. ROBOT-Angriff

    19 Jahre alter Angriff auf TLS funktioniert immer noch

  6. Bielefeld

    Stadtwerke beginnen flächendeckendes FTTB-Angebot

  7. Airspeeder

    Alauda plant Hoverbike-Rennen

  8. DisplayHDR 1.0

    Vesa definiert HDR-Standard für Displays

  9. Radeon-Software-Adrenalin-Edition

    Grafikkartenzugriff mit Smartphone-App

  10. Datentransfer in USA

    EU-Datenschützer fordern Nachbesserungen beim Privacy Shield



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
King's Field 1 (1994): Die Saat für Dark Souls
King's Field 1 (1994)
Die Saat für Dark Souls
  1. Blade Runner (1997) Die unsterbliche, künstliche Erinnerung
  2. SNES Classic Mini im Vergleichstest Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation

Bundesregierung: Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
Bundesregierung
Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
  1. Steuerstreit Apple zahlt 13 Milliarden Euro an Irland
  2. Rechtsunsicherheit bei Cookies EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung
  3. Datenschutz EU-Parlament stimmt ePrivacy-Verordnung zu

Dynamics 365: Microsoft verteilt privaten Schlüssel an alle Kunden
Dynamics 365
Microsoft verteilt privaten Schlüssel an alle Kunden
  1. Sysinternals-Werkzeug Microsoft stellt Procdump für Linux vor
  2. Microsoft Kollaboratives Whiteboard als Windows-10-Preview verfügbar
  3. Microsoft-Studie Kreative Frauen interessieren sich eher für IT und Mathe

  1. Re: Es fehlt an Innovation

    redwolf | 19:01

  2. Werbung

    ldlx | 18:59

  3. Bei 42% Steuersatz in D sollte öffentlicher...

    Benutzer0000 | 18:57

  4. Re: AMDs Chance

    Technik Schaf | 18:57

  5. Re: Die USA sind das fortschrittlichste Land der...

    ArcherV | 18:55


  1. 18:40

  2. 17:11

  3. 16:58

  4. 16:37

  5. 16:15

  6. 16:12

  7. 16:01

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel