Abo
  • Services:

Intel-Patent: Kühlere Notebooks durch Lichtsensoren

Thermochromatische Farbe statt mehrerer Thermometer

In den USA ist Intel ein Patent zugesprochen worden, das für neue Kühlungstechniken bei Mobilrechnern sorgen könnte. Statt die Temperaturen nur an einzelnen Punkten zu messen, wird sie über Lichtsensoren an der gesamten Innenseite des Gehäuses erkannt, so dass sich "Hot Spots" vermeiden lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei immer kleineren und flacheren Notebooks wird neben der allgemeinen Wärmeabfuhr über Lüfter die Aufheizung der Außenhaut zum Problem. Manche High-End-Notebooks kann man nicht mehr längere Zeit auf dem Schoß betreiben, weil sie schlicht zu warm werden. Die Messung der Temperaturen, beispielsweise über Dioden in den Chips, gibt aber immer nur Auskunft über einen bestimmten Teil des Geräts.

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. über experteer GmbH, München, Dresden

Intel hat sich daher in einem Patent eine andere Methode sichern lassen. Die Innenseite des Gehäuses wird mit einer thermochromatischen Farbe versehen. Diese Materialien reflektieren einfallendes Licht je nach Temperatur in einer anderen Farbe. Das Licht soll durch eine gleichmäßige Beleuchtung im Inneren des Notebooks gesichert werden. Ein optischer Sensor, der verschiedene Farben besonders gut erkennt - Intel schlägt beispielsweise Halbleiter mit Cadmium-Sulfid vor -, soll die Wellenlängen des von der thermochromatischen Farbe reflektierten Lichts dann auswerten.

Dazu kommen noch einige Controller-Chips, die beispielsweise Lüfter steuern können. Aber auch das Heruntertakten der Bauteile des Notebooks sieht das Konzept vor. Hat beispielsweise der Prozessor bei der Wiedergabe eines Videos wenig zu tun und ist auch die Grafikkarte nicht voll ausgelastet, kann das Notebook durch Heruntertakten der GPU kühler gehalten werden, ohne dass die Lüfter anspringen müssen. Die großflächige Messung der Temperaturverteilung soll außerdem wesentlich genauer arbeiten als die bisherigen Thermosensoren.

Die bisher vor allem bei Gaming-Notebooks als Show-Effekt aus dem Gehäuse strahlenden Leuchtdioden könnten in Zukunft bald mehr als nur Selbstzweck sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  2. 119,90€
  3. 216,50€

Gregor Knoell 21. Feb 2007

Hmmm.. ich hab mal den Taschenrechner ausgepackt: Eine Boeing 747 muss für eine...

IsMIrWayne 20. Feb 2007

Naja wenn man sich so eine Platine (Mainboard) mal genauer ansieht, kommt man recht...

meta 20. Feb 2007

Wenn die GPU Hardwarebeschleunigung für das Decodieren hat, dann rotiert sie nicht gleich...

meta 20. Feb 2007

MacBooks schalten den Lüfter nie aus, jedenfalls nicht im Betrieb. ;-) Die...

meta 20. Feb 2007

Die heutigen GPUs und CPUs sind mit der Wiedergabe von einfachen Videos extrem...


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
  2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


      •  /