Ballmer: Open Source ist nicht frei

Abkommen mit Novell zeige Bedeutung geistigen Eigentums in der Open-Source-Szene

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat sich wieder einmal zu dem Abkommen zwischen seiner Firma und dem Linux-Distributor Novell geäußert. Es zeige, wie wichtig der Schutz geistigen Eigentums auch in der Open-Source-Szene sei, sagte er gegenüber Analysten und Anteilseignern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Ballmer habe sich in seiner Rede über das Abkommen zwischen Microsoft und Novell nicht zur technischen Zusammenarbeit geäußert, berichtet ZDNet. Vielmehr habe er erläutert, dass es für ihn um geistiges Eigentum gehe. So erwarte Ballmer keinen wachsenden Umsatz durch den Vertrag, er zeige jedoch, dass Open Source nicht frei sei und auch geistiges Eigentum von Open-Source-Anbietern genauso akzeptiert werden müsse wie von jedem anderen Mitbewerber. Der Pakt verdeutliche die Bedeutung geistigen Eigentums selbst in der Open-Source-Szene.

Bereits im November 2006 hatte Ballmer seine Ansicht verdeutlicht, dass Linux Microsofts Rechte verletze. Novell würde bezahlen, um die Kunden zu schützen, so Ballmer damals.

Dabei heißt es in den gemeinsamen Erklärungen der beiden Firmen immer wieder, das oberste Ziel der Kooperation sei die Zusammenarbeit zwischen Suse Linux Enterprise und Windows. Hierfür arbeiten Microsoft und Novell beispielsweise im Bereich der Virtualisierung, aber auch beim Dokumentenaustausch zusammen.

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@ 23. Feb 2007

Auch die GPL ist nicht immer fair. - angenommen ich entwickele ein eigens Programm auf...

Mike07 21. Feb 2007

Das sehe ich genauso. Viele Firmen wollen einfach Support Verträge. Auch wenn OpenSUSE...

blablub 20. Feb 2007

Dazu reicht ja das Datum.

wushu 20. Feb 2007

dito Tja, wirklich ein "sympatisches" Kerlchen dieser Typ. Gibt es überhaupt noch...



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