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Torvalds übt erneut Kritik an GNOME

Linux-Schöpfer schreibt Patches für Desktop-Oberfläche

Anknüpfend an seine GNOME-Kritik aus dem Jahre 2005 hat Linus Torvalds Patches für die Desktop-Oberfläche eingereicht, die seinen Wünschen entsprechen. Dabei wirft er den GNOME-Entwicklern erneut vor, diese wären nicht an Verbesserungen interessiert und würden den Nutzer in seinen Möglichkeiten einschränken.

Bereits 2005 hatte Linus Torvalds sich in eine Diskussion auf der GNOME-Mailingliste eingeschaltet und seine Meinung über die Desktop-Oberfläche klargemacht. Er warf dem Projekt vor allem vor, es halte seine Nutzer für Idioten und würde daher Funktionen weglassen, die den Anwender verwirren könnten. Dabei sei es die Regel, dass sich die Entwickler nach den Oberflächen-Designern richten würden, die Angst vor jeder neuen Funktion hätten.

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Auf Torvalds Äußerungen gab es nun eine verspätete Antwort von Marcos Pérez López auf der Desktop-Architects-Mailingliste der Linux Foundation. Torvalds reagierte darauf und schrieb, es gebe einen großen Unterschied zwischen einfach zu benutzen sein und ausschließlich einfach zu benutzen sein. Christian Schaller machte Torvalds daraufhin den Vorschlag, dieser solle GNOME einen Monat lang benutzen und seine Eindrücke dann auf der GNOME-Benutzer- und Entwicklerkonferenz in England diskutieren.

Torvalds ging auf Schallers Einladung jedoch gar nicht ein, sondern gab bekannt, dass er Patches für GNOME geschrieben habe. Der Quelltext sei mit seinen Patches klarer und das Ergebnis leistungsfähiger, da er weitere Einstellungsmöglichkeiten implementiert habe. Es habe ihn nur wenige Stunden gekostet, die Verbesserungen zu entwickeln, so Torvalds. Allerdings fände er es unkonstruktiv, dass die GNOME-Entwickler an solchen Patches gar nicht interessiert seien. Statt ihre Nutzer zu ermutigen, selber Code zu schreiben, würden sie nach Entschuldigungen suchen, warum sie eine Funktion nicht umsetzen würden. In der Regel würde damit argumentiert, dass eine Funktion die Mutter eines Entwicklers verwirren würde, so Torvalds weiter.

Er wolle nun abwarten, was mit seinen Patches geschieht, so Torvalds. Er empfinde GNOME als limitierend, weil es einschränkend sei. Dennoch würden die Entwickler auch weiterhin die Meinung vertreten, dass dies sein Fehler sei, nicht der Fehler der GNOME-Oberfläche. Die Frage sei nun, ob die Patches angenommen würden oder die Entwickler weiterhin Optionen zur Konfiguration als schlecht ansehen würden.


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DaHatMaIndien 02. Apr 2007

Du kommst einen monat zu spät um rumzutrollen :P

zartbitter 21. Feb 2007

Wer eine Oberfläche sucht die sportlich-schlank, schnell und intuitiv ist dem empfehle...

Moses 21. Feb 2007

da kennt sich aber wieder jemand gut aus^^

Klugscheißer'le 20. Feb 2007

Ja, aber das wurde nicht gesucht. Das heißt Mittlere Taste. Ach? Wie? Außer Menüs...

el3ktro 20. Feb 2007

Wenn man sich die Gnome-Entwicklung in den letzten Jahren anschaut, sieht man doch das...



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