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GPU als Rechenknecht: Nvidias CUDA-SDK nun frei verfügbar

GeForce 8 für datenintensive und wissenschaftliche Berechnungen nutzen. Zur Einführung der Grafikkarten mit dem flexibel programmierbaren GeForce-8-Chip hatte Nvidia Entwicklern auf Nachfrage mit dem CUDA (Compute Unified Device Architecture) getauften SDK auch eine Möglichkeit in die Hand gegeben, die Leistung des Grafikprozessors beispielsweise für wissenschaftliche Berechnungen zu nutzen. Nun ist das CUDA-SDK inkl. Anleitungen auch frei zum Download verfügbar.
/ Christian Klaß
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Die CUDA-Programmierumgebung erlaubt es, die bis zu 128 Shader-Einheiten der GeForce-8800-Familie für aufwendige Berechnungen mit hunderten von Threads gleichzeitig zu verwenden, wobei sich die "Unified Shaders" für die Parallelisierung von Code recht effizient einsetzen lassen sollen. Die Steuerung der Shader muss mit Hilfe einer speziellen Software erfolgen, die Entwickler mit Hilfe von Nvidias CUDA-SDK programmieren können. Enthalten sind der C-Compiler "CUDA C" - laut Nvidia der erste für GPUs - und die nötigen Bibliotheken.

Bisher war das weiterhin im Beta-Stadium steckende CUDA-SDK(öffnet im neuen Fenster) nur für registrierte Profi-Entwickler zu beziehen, ab sofort steht es allen Interessierten zum Download zur Verfügung. Das CUDA-Paket gibt es bisher für Windows XP und Linux (Red Hat Enterprise Linux 4 - Nahant Update 3), inklusive eigener Treiber für die GeForce-8800-Grafikkarten, mit denen CUDA-Programme dann auch ohne das SDK laufen können.


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