Auch Vodafone springt auf den EDGE-Zug auf
Im Unterschied zu T-Mobile will sich Vodafone aber ausschließlich auf ländliche Gebiete konzentrieren, wenn es um die Verfügbarkeit von EDGE geht. Somit wird es EDGE vor allem dort geben, wo eine HSDPA-Verbindung von Vodafone nicht angeboten wird. Die maximale Datenrate von EDGE liegt bei 236,8 KBit/s, während GPRS nur maximal 59,2 KBit/s schafft.
Derzeit können nach Vodafone-Angaben rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung HSDPA nutzen. Damit stehen Vodafone-Kunden Übertragungsraten von bis zu 1,8 MBit/s zur Verfügung. In Ballungsgebieten liegt die maximale Datenrate bei 3,6 MBit/s. Diese Bandbreite soll bis Mitte 2007 im gesamten UMTS-Netz von Vodafone ausgebaut werden.
Zugleich verkündete T-Mobile, bis Ende 2007 eine flächendeckende EDGE-Bereitstellung zu erreichen, so dass alle T-Mobile-Kunden mit EDGE-fähigen Endgeräten online gehen können. Auch das HSDPA-Netz soll weiter ausgebaut werden. Derzeit können etwa 60 Prozent der deutschen Bevölkerung T-Mobiles HSDPA nutzen. Wie stark der Ausbau vorangetrieben wird, gab T-Mobile nicht bekannt.
Sowohl Vodafone als auch T-Mobile gaben zudem bekannt, ihre Netze zu modernisieren, indem alte Basisstationen durch neuere Modelle ersetzt werden. Dies soll Kosten sparen, den Stromverbrauch senken und Verbesserungen in der Empfangsqualität bringen, die sich sowohl auf die Sprachtelefonie als auch auf die Datenverbindungen positiv auswirken sollen. Zugleich werden damit die Netzkapazitäten aufgestockt. T-Mobile hat Alcatel-Lucent beauftragt, bis Ende 2007 mehr als 5.000 Sende- und Empfangsanlagen zu erneuern.
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