Open-Source-Virtualisierung OpenVZ in neuer Version
Die schon seit einiger Zeit verfügbaren Checkpoint- und Live-Migrationsfunktionen laufen nun auch auf IA64-Prozessoren. Damit ist es möglich, den Zustand einer virtuellen Umgebung zu speichern, das erstellte Image auf einen anderen physischen Server zu verschieben und dort direkt weiterlaufen zu lassen. Dabei entsteht nur eine minimale Verzögerung, so dass laufende Dienste nicht unterbrochen werden.
Durch die Unterstützung des Network Filesystems (NFS) lassen sich Netzwerkfreigaben nun aus den virtuellen Umgebungen ansprechen. Auch das Filesystem in Userspace(öffnet im neuen Fenster) (FUSE) steht nun in virtuellen Servern zur Verfügung, womit beispielsweise FTP und SSH wie ein Dateisystem erscheinen. Zudem unterstützt OpenVZ nun den VLAN-Standard IEEE802.1Q, mit dem sich Pakete markieren lassen.
Derzeit arbeiten die Entwickler daran, I/O-Accounting für die einzelnen virtuellen Umgebungen mit einem neuen I/O-Scheduler zu realisieren. Hierdurch sollen Leistungsprobleme ausgeschaltet werden, da den Umgebungen Prioritäten – beispielsweise für den Festplattenzugriff – zugewiesen werden können.
Der Entwickler-Kernel mit den neuen Funktionen lässt sich von der Projektseite für x86 und x86-64 herunterladen(öffnet im neuen Fenster).
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