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Wie hätten Sie's gern? Handy-Firmware vor dem Kauf anpassen

i-mate bietet Konfigurationstool zur Anpassung der Handy-Firmware

Der Handyhersteller i-mate hat auf dem 3GSM Congress in Barcelona ein Bestellsystem für Mobiltelefone vorgestellt. Damit kann der Kunde Geräte bestellen, die vor der Auslieferung nach den eigenen Wünschen konfiguriert werden. Netzbetreiber können auf ihre Wünsche zugeschnittene Modelle in Tausenderstückzahlen bestellen und Endkunden sollen ab Juni 2007 ein einzelnes Handy auf diesem Wege kaufen können.

Artikel veröffentlicht am , yg

Über eine Weboberfläche kann ein Mobilfunknetzbetreiber sein Wunschhandy konfigurieren. Zunächst wählt er aus der Modellpalette das gewünschte Basismodell aus. Als Nächstes legt er die Funktionen fest, die nicht enthalten sein sollen. Beispielsweise lässt sich die Kamera oder die WLAN-Funktion per Software deaktivieren. Ferner kann bestimmt werden, mit welcher Standard-PIN das Modell ausgeliefert wird.

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Weiter können Netzkonfigurationen für ActiveSync, POP3- und IMAP-Postfächer definiert werden. Schließlich werden die Skins für das Menü-Layout bestimmt. Auch die Bildschirmhintergründe, Java-Spiele sowie Klingeltöne lassen sich vorkonfiguriert herunterladen, wobei für diese Elemente eventuell extra Kosten anfallen, während alle anderen Wahlkriterien in dem Endgerätepreis enthalten sind. Zusätzlich lassen sich noch vordefinierte Webseiten hinterlegen. Alle ausgewählten Funktionen und Anwendungen müssen in den ROM-Speicher des Mobiltelefons passen. Es soll keine weiteren Beschränkungen geben, heißt es von i-mate.

Nach der Festlegung der Konfiguration soll sofort die Produktion starten. Dort empfängt ein Mitarbeiter die Anfrage, holt das entsprechende Gerät aus dem Lager und passt die Firmware den Kundenwünschen entsprechend an. Da hierbei lediglich eine angepasste Firmware eingespielt werden muss, soll dies zügig vonstatten gehen. Eine solche Handy-Anpassung hat bei einer Präsentation auf dem 3GSM Congress nur eine gute halbe Minute gedauert. Binnen 48 Stunden sollen damit die Geräte selbst in 1.000er-Stückzahlen verschifft werden können.

Veränderungen an der Hardware sind in diesem System allerdings nicht möglich, weil eben nur die Firmware angepasst wird. Deaktiviert der Kunde beispielsweise die Kamerafunktion, enthält das ausgelieferte Handy trotzdem eine Kamera, wenn diese im Basismodell enthalten ist. Nur wenn beispielsweise ein Netzbetreiber sehr hohe Stückzahlen bestellt, ist es möglich, auch die Hardware zu verändern und etwa ein Logo auf das Gerät zu prägen oder die Kamera wegzulassen.

Über das System will i-mate pro Jahr etwa eine Million Endgeräte ausliefern. Endkunden sollen dieses System ab Juni 2007 nutzen können und bezahlen ihre Bestellung via Visa-Karte oder PayPal. Derzeit befindet sich das Bestellportal in Australien in einer Pilotphase. Ab Juni 2007 soll es eine deutsche, eine französische und eine arabische Version geben.



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g*6 16. Feb 2007

zu doof, dass du auch nicht verstehst wofür das gedacht ist:

Farbraum 15. Feb 2007

*rofl*


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