Samsung-LCD erhält Bilddaten per USB

Alternative zu DVI und VGA

Der koreanische Hersteller Samsung kündigt mit dem "SyncMaster 940 UX" ein 19-Zoll-TFT-Display zur CeBIT 2007 an, das nicht nur per VGA und DVI mit einem PC verbunden werden kann. Als dritte Möglichkeit dient ein einfaches USB-Kabel. Einmal angesteckt, erscheint unter Windows XP ein neues Laufwerk, in dem alle Treiber zu finden sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach der kurzen Installation bindet er sich als weiteres Display in das System ein und kann auch als primärer Monitor eingesetzt werden. Wie gewohnt kann man das USB-Kabel auch im Betrieb an- und abstecken, um dem PC-System einen weiteren Monitor hinzuzufügen oder zu entfernen.

Stellenmarkt
  1. Consultant IT-Controlling (m/w/d)
    Mekyska Management Consultants GmbH, Frankfurt am Main, Pforzheim (Home-Office)
  2. SAP S/4 HANA Manufacturing Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Düsseldorf
Detailsuche

Die Treibersoftware sorgt dafür, dass nur die Daten per USB 2.0 zum LCD übertragen werden, die sich auch verändert haben. Das spart Bandbreite und erlaubt laut Samsung den Anschluss von bis zu 7 Displays per USB an einem PC oder Notebook. Die Displays können den Inhalt des primären Bildschirms spiegeln oder auch als eigenständige Displays angesteuert werden.

In einem ersten Test war unter Windows XP und normalen 2D-Büroanwendungen kein Unterschied zwischen dem USB-Display und einem VGA-Display auszumachen. Das Verschieben von Fenstern geschah ohne jede Verzögerung. Auch das Abspielen eines Filmes im Fullscreen-Modus mit 1.280 x 1.024 Bildpunkten lief ruckelfrei.

Da aber der Prozessor die Bildschirmdaten über das USB-Kabel schicken muss, kostet das Leistung. Auch wird es beim Anschluss mehrerer Displays wohl zu Bandbreitenproblemen kommen. Der Einsatz mit schnellen Spielen erscheint wenig sinnvoll, da die Datenmenge selbst für USB 2.0 zu groß ist.

Samsung sieht als Einsatzgebiet vor allem Business-Kunden, wie etwa Börsenmakler, die per USB kostengünstig weitere LCDs an einen PC oder Notebook anschließen können. Aber auch Notebook-User dürften sich über die einfache Erweiterbarkeit des Systems um weitere Displays freuen.

Bisher gibt es einen Beta-Treiber nur für Windows XP und bald auch für Windows Vista. Für Linux- und Mac-Systeme scheint es noch keine Treiber zu geben.

Einen Preis für den SyncMaster 940 UX konnte Samsung noch nicht nennen. Nach Einschätzung eines Samsung-Produkt-Managers wird der Euro-Preisaufschlag im Vergleich zu einem normalen Monitor im moderaten zweistelligen Bereich liegen. [von David Göhler]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Rafterman 20. Feb 2007

Die USB TFTS benötigen selbst keine Graka. Die Grafik wird über den Standard Prozessor...

cerinnovator 19. Feb 2007

sowas gibt´s doch schon lange. Nur bisher war die Grafikkarte nicht im Display eingebaut...

alleskönner 17. Feb 2007

:-) 15. Feb 2007

Der Sinn ist doch im Artikel beschrieben worden. Man möchte von seinem kleinen Rechner...

Leopard. 15. Feb 2007

viel schlimmer - man scheint auf Windows angewiesen zu sein. :)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Von Cubesats zu Disksats
Satelliten als fliegende Scheiben

Leichte und billige Satelliten, die auch zu Mond und Mars fliegen können: Aerospace Corp hat den neuen Standardformfaktor Disksats entwickelt.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Von Cubesats zu Disksats: Satelliten als fliegende Scheiben
Artikel
  1. Full Self Driving: Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen
    Full Self Driving
    Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen

    Die Testversion des Full-Self-Driving-Pakets sollen nur Tesla-Fahrer nutzen dürfen, deren Fahrverhalten einwandfrei ist.

  2. Umweltfreundlicher Sattelschlepper: Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm
    Umweltfreundlicher Sattelschlepper
    Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm

    Die Nikola-Zugmaschine Tre mit Elektroantrieb soll zunächst für den US-Markt gefertigt werden, später auch für Europa.

  3. Echtzeit-Strategie: Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware
    Echtzeit-Strategie
    Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware

    Die vollständigen Specs für den Technik-Test von Age of Empires 4 liegen vor. Spieler können ab heute Abend in die Historie eintauchen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 16 GB 63,74€ und 32 GB 108,79€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€, Kingston KC2500 2 TB 181,89€ und Recaro Exo Platinum 855,99€) • Breaking Deals mit Club-Rabatten • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ • iPhone 13 vorbestellbar [Werbung]
    •  /