Abo
  • IT-Karriere:

SCO sucht Pamela Jones

Wer steckt hinter Groklaw?

SCO versucht, die Bloggerin Pamela Jones zu einer Aussage in dem Prozess gegen IBM zu bewegen - doch dafür müsste Jones erst einmal gefunden werden. Da die Betreiberin der Prozessbeobachtungs-Webseite Groklaw offenbar nicht auffindbar ist, veranlasst dies SCO abermals dazu, hinter Groklaw IBMs Anwälte zu vermuten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Webseite Groklaw verfolgt seit einigen Jahren den Prozess zwischen SCO und IBM, in dem es um angeblich aus Unix in Linux gewanderte Quelltexte geht, die somit SCOs Copyright verletzen würden. Auch den anderen durch SCO angestrengten Verfahren widmet sich Groklaw. Wie Forbes berichtet möchte SCO, dass die Groklaw-Betreiberin Pamela Jones in dem Prozess aussagt. Zu diesem Zweck wurde versucht, ihr eine Vorladung zuzustellen. Doch an der vermuteten Adresse war Jones nicht zu finden. Warum Jones aussagen soll, wollte SCO gegenüber Forbes nicht kommentieren. Und auch Jones selbst antwortete nicht auf E-Mail-Anfragen von Forbes.

Stellenmarkt
  1. CODAN Medizinische Geräte GmbH & Co. KG, Lensahn
  2. Klosterfrau Berlin GmbH, Berlin

Am 10. Februar 2007 schrieb Jones auf Groklaw, dass sie aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen werde. SCOs Vorladung wurde darin nicht erwähnt. Während auf Groklaw keine Adresse zu finden ist und die Groklaw-Domain über Domains by Proxy - ein Anbieter, der anstatt des tatsächlichen Domain-Besitzers in den Whois-Datenbanken auftaucht - registriert ist, hieß es von Jones immer, sie sei eine Linux-Liebhaberin, die durch ihre Tätigkeit als Rechtsanwaltsgehilfin einen juristischen Hintergrund habe. Ob Pamela Jones ihr richtiger Name ist, ist hingegen nicht bekannt.

Schon in der Vergangenheit hatte SCO vermutet, Jones würde von IBM bezahlt oder Groklaw sei gar ein Blog von IBMs Anwälten. Jones hingegen wies darauf hin, dass sie keine Verbindung zu IBM habe. Nachdem Jones 2005 die Journalistin Maureen O'Gara für einen Artikel über SCO kritisiert hatte, versuchte diese Jones ausfindig zu machen und behauptete, Details über ihr Privatleben gefunden zu haben. Das Material wurde jedoch zurückgezogen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,94€
  2. 2,99€
  3. (-56%) 19,99€
  4. 33,95€

DrAgOnTuX 15. Feb 2007

wieso sollte sco jemals im recht gewesen sein? WARUM bringen die keine beweise? die...

DrAgOnTuX 14. Feb 2007

gehen die bald unter? will was zu feiern haben ;)


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reichweitenangst Mit dem E-Auto von China nach Deutschland
  2. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  3. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

    •  /