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Fraunhofer IGD verspricht sicheres, legales Peer-to-Peer

Rechteinhaber sollen nachvollziehen können, wer die eigenen Inhalte tauscht. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD will auf der CeBIT 2007 seine Peer-to-Peer-Lösung Confuoco vorstellen. Sie soll es erlauben, digitale Inhalte sicher, legal und unter Kontrolle der Rechteinhaber über Peer-to-Peer-Netze zu tauschen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Fraunhofer-Software soll für die Nutzer so einfach zu bedienen sein wie jede andere P2P-Software. Für den Rechteinhaber soll Confuoco allerdings den entscheidenden Vorteil bieten, dass er jederzeit die Kontrolle über seine Inhalte behält. Rechteinhaber können damit jederzeit nachvollziehen, von wem die eigenen Inhalte getauscht wurden, erklärt Alexander Opel, Wissenschaftler am Fraunhofer IGD. Zudem können Inhalte jederzeit aus der Tauschbörse zurückgezogen werden.

"Bevor ein Inhalt getauscht werden darf, muss er registriert werden. Will ein Nutzer ein Lied tauschen, für das er keine Rechte besitzt, wird der Austausch automatisch gestoppt. So können sich Anbieter und Benutzer gleichermaßen sicher sein, dass alle Aktionen legal sind" , erklärt Opel weiter.

Um einen hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten, wird die Inhalts- und Benutzerregistrierung dabei an zentrale Server, so genannte "Trusted Third Parties", ausgelagert. Diese vergleichen die Lieder anhand bestimmter Charakteristika, ähnlich der Melodie. So werde sichergestellt, dass auch Inhalte erkannt werden, die komprimiert oder in ein anderes Datenformat überführt wurden, versprechen die Fraunhofer-Wissenschaftler.

Vorgestellt wird Confuoco auf der CeBIT 2007 am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand B36.


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