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GPLv3 könnte später kommen

Letzter Entwurf steht noch aus. Der letzte Entwurf der Open-Source-Lizenz GPLv3 war für Mitte Januar 2007 geplant, die endgültige Version sollte dann im März folgen. Doch bisher arbeitet die Free Software Foundation noch an ihrem letzten Entwurf. Eine Entscheidung für den Veröffentlichungstermin der fertigen Version sei noch nicht gefallen.
/ Julius Stiebert
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Ursprünglich war vorgesehen(öffnet im neuen Fenster) , die neue Version 3 der GNU General Public License (GPL) im März 2007 zu veröffentlichen und am 15. Januar 2007 einen letzten Entwurf freizugeben. Doch bisher steht der letzte Entwurf noch aus. Gegenüber CNet(öffnet im neuen Fenster) sagte Peter Brown, Geschäftsführer der für die Lizenz verantwortlichen Free Software Foundation (FSF), nun, man arbeite noch an dem Entwurf. Dieser soll in den nächsten zwei bis drei Wochen erscheinen.

Wann die fertige Version erscheinen soll, wurde hingegen noch nicht entschieden, so Brown. Verantwortlich für die Verzögerung sei unter anderem das Abkommen zwischen Microsoft und Novell, das eine gegenseitige Patentlizenzierung umfasst. Die neue Fassung der GPL soll ähnliche Verträge unterbinden , was nun aber erst noch in den Lizenztext aufgenommen werden muss.

Dabei ist die GPLv3 schon jetzt umstritten: Linus Torvalds und die Linux-Kernel-Entwickler kritisierten die Lizenz vor allem für die enthaltene Regelung bezüglich Digital Rights Management. Kernel-Maintainer Andrew Morton bezeichnete die GPLv3 gegenüber Golem.de gar als Bedrohung für die Open-Source-Welt . Sun hingegen erwägt, sein Betriebssystem OpenSolaris unter der neuen Lizenzfassung zu veröffentlichen.


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