PlayReady - Microsoft will Umgang mit DRM mobil machen
Zum Start von "PlayReady" kann Microsoft zwar keine Nutzer des Systems präsentieren, nennt aber namhafte Partner aus dem Mobilfunkbereich, die das System einsetzen wollen. Darunter sind Telefónica, O2, Verizon Wireless, Bouygues Telecom und Cingular Wireless alias AT&T. Zusammen mit PacketVideo zeigt Microsoft eine komplette Lösung auf Basis von PlayReady.
PlayReady unterstützt verschiedene Geschäftsmodelle, von Abonnements und der Vermietung von Inhalten über Pay-per-View und die Vorschau bis zur Super-Distribution, womit sich Inhalte von einem Gerät zum nächsten weitergeben lassen.
Genutzt werden kann das DRM-System mit Musik, Videos, Spielen, Klingeltönen und Bildern. Dabei werden neben Windows Media Audio (WMA) und Windows Media Video (WMV) auch AAC, AAC+ und HE-AAC sowie H.264 unterstützt. Zudem ist das System kompatibel zum Windows Media DRM 10, d.h. mit diesem System geschützte Inhalte können mit PlayReady-Geräten wiedergegeben werden. Darüber hinaus will Microsoft ein Interoperabilitätsprogramm anbieten, über das sich andere DRM-Systeme für PlayReady qualifizieren können. Inhalte könnten dann über die Grenzen des einzelnen DRM-Systems hinweg weitergegeben werden.
Noch in der ersten Jahreshälfte 2007 soll die neue Technik verfügbar sein, um in Telefonen und anderen Geräten eingesetzt zu werden. Dazu will Microsoft PlayReady in Form eines gut dokumentierten Porting-Kits zusammen mit dem zugehörigen Quelltext anbieten. So soll sichergestellt werden, dass PlayReady auf jede Hard- und Softwareplattform portiert werden kann. Für einige populäre Plattformen wird Microsoft zudem selbst optimierte Implementierungen anbieten.
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