NetFront Browser 3.5: Navigation über Bewegung

Seitenübersicht im Browser und Lesezeichen mit Browser-Vorschau

Access hat auf dem 3GSM Congress in Barcelona einen Ausblick auf seinen nächsten Handy-Browser NetFront in der Version 3.5 vorgestellt. Mit einer neuen Funktion namens "Smart Swing Navigation" hangelt man sich durch Webseiten, indem das betreffende Mobiltelefon auf und ab bzw. nach links und rechts bewegt wird. Zudem gibt es einige Detailverbesserungen an NetFront.

Artikel veröffentlicht am , yg

Die so genannten "Visual Bookmarks" werden mit einer Mini-Abbildung der gespeicherten Seiten dargestellt, wobei die einzelnen Seiten im Kreis rotieren und nicht mehr als Liste angezeigt werden. Zum Auswählen muss der Nutzer sich durch den gesamten Kreis seiner Lesezeichen bewegen. Dies kann insbesondere bei sehr vielen Lesezeichen sehr anstrengend werden. Eine Ordnerstruktur wird dabei leider nicht abgebildet.

Stellenmarkt
  1. (Junior) IT-System-Engineer Microsoft (m/w/d)
    BUCS IT, Wuppertal
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    GfE Metalle und Materialien GmbH, Nürnberg
Detailsuche

Der "Page Pilot" soll in Zukunft eine Funktion liefern, die in Nokias MiniMap-Browser schon länger implementiert ist: Eine HTML-Seite wird komplett in Miniatur abgebildet, so dass der Nutzer leicht einen Überblick über die Webseite bekommt und auf die gewünschte Stelle auf der Seite springen kann. Sobald der Nutzer nun den 5-Wege-Navigator für die Navigation loslässt, springt der Browser an dieser Stelle auf die Großanzeige.

Mit der "Smart Swing Navigation" wird der 5-Wege-Navigator durch dreidimensionale Bewegung ersetzt. Voraussetzung hierfür ist eine Kamera im Mobiltelefon. Sie erstellt Bilder der Umgebung, wenn das Handy gehoben oder gesenkt wird, registriert die Veränderung und bewegt dadurch den angezeigten Browserausschnitt analog zur Bewegungsrichtung. Zur Aktivierung der Funktion muss der Nutzer nur die Taste mit der Ziffer 2 gedrückt halten.

Der Prototyp von NetFront 3.5 hat allerdings noch sehr träge reagiert und insbesondere Rechts- und Linksbewegungen führten zu ungenauer bis gar keiner Änderung der Darstellung. Sofern es Access nicht gelingt, die Bewegungen mit der Kamera zu synchronisieren, wird dieses Merkmal keine Freude beim Surfen bereiten.

Häufig genutzte Funktionen wie beispielsweise das Zoomen sollen über die "Smart Slider"-Funktion als eigene kleine Anzeigeleiste jederzeit mit einem Klick bzw. einer Berührung abrufbar sein. Ferner unterstützt NetFront Widgets wie beispielsweise das Anzeigen von Börsenkursen oder Wetterinformationen.

Bereits für Version 3.4 angekündigt, aber erst in Version 3.5 implementiert sein soll ein "Virtual Pointer". Die Zeiger-Emulation soll vor allem immer dann zum Einsatz kommen, wenn ein Handy nicht über einen Touchscreen verfügt. Diese Funktion wird beispielsweise benötigt, um in Google Maps hineinzuzoomen. AJAX-Anwendungen beherrscht der NetFront-Browser seit der Version 3.4.

Die Browserfunktionen testet Access nach eigenen Angaben mit den Top-Hundert-Webseiten auf den fünf Kontinenten, so wie sie von Marktforschungsgesellschaften festgelegt werden. Entwickler können sich das ACE Developer Kit herunterladen und prüfen, ob ihre Webseite von NetFront akkurat dargestellt wird.

Derzeit statten vor allem Sony Ericsson und Samsung ihre Mobiltelefone mit dem Browser von Access aus, oftmals jedoch nicht mit der aktuellen Version. Access bietet eine Schnittstelle zur Aktualisierung over the air an, doch es hängt von den Herstellern und Netzbetreibern ab, ob der Endkunde diesen Service nutzen darf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klimaforscher
Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
Artikel
  1. Elektroauto: Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024
    Elektroauto
    Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024

    2024 sollen erste Elektrofahrzeuge von Xiaomi auf den Markt kommen - also etwas später als zunächst gedacht.

  2. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Werbeversprechen kassiert: Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil
    Werbeversprechen kassiert
    Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil

    Tesla hat die Website zu seinen Solarschindeln aktualisiert. Die Behauptung, dass diese dreimal stärker als Standardschindeln sind, wurde fallengelassen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /