Abo
  • IT-Karriere:

Urheberrechtsbündnis kritisiert Bibliotheken und Verlage

Vereinbarungen "gegen die Interessen von Bildung und Wissenschaft gerichtet"

Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" kritisiert die zwischen Bibliothekenverband und Börsenverein Mitte Januar 2007 getroffene Vereinbarung über den Zugang zu wissenschaftlichen Fachpublikationen. Die Vereinbarung schaffe "beim elektronischen Dokumentenversand mehr Probleme als sie löst", heißt es dazu in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Für Rainer Kuhlen, Sprecher des Aktionsbündnisses "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft", geht diese Vereinbarung "eindeutig in die falsche Richtung". Nicht nur, dass "die Optionen, die sich heute durch offene Publikationsmodelle ergeben können, außen vor gelassen wurden", es wird auch noch der Einsatz von Digital Rights Management (DRM) befürwortet, "zu einer Zeit, in der Steve Jobs von Apple rät, DRM von den Musikobjekten zu entfernen, weil es zum einen sowieso nichts nutzt und für die Anbieter auch zu teuer wird, aber vor allem, weil Benutzer mit den erworbenen Objekten machen wollen, was sie wollen..."

Inhalt:
  1. Urheberrechtsbündnis kritisiert Bibliotheken und Verlage
  2. Urheberrechtsbündnis kritisiert Bibliotheken und Verlage

Im Zuge des laufenden Verfahrens zur Novellierung des Urheberrechts (Zweiter Korb) wurde zwischen Verlagen und Bibliotheken, zwischen Bundesregierung und Bundesrat heftig darum gestritten, wie in der Informationsgesellschaft der Umgang mit digitalen Fachpublikationen gestaltet werden sollte. Im Kern der Debatte stand die Frage, in welchem Umfang und zu welchen Kosten öffentliche Bibliotheken in Zukunft Fachbücher und Fachzeitschriften digital bereitstellen können.

Während sich die Verlage gegen eine weitergehende digitale Nutzung ihrer Produkte sträubten und damit Unterstützung bei der Bundesregierung fanden, setzten sich Vertreter von Bibliotheken und aus der Wissenschaft dafür ein, das digitale Angebot auszubauen. Diese Idee fand große Zustimmung beim Bundesrat, der den von der Bundesregierung 2006 vorgelegten Gesetzentwurf scharf kritisierte.

Der Bundesrat beließ es nicht bei der Kritik, sondern legte eine Liste mit 23 Änderungsvorschlägen vor, darunter ein Vorschlag zur Förderung der Open-Access-Publikation. Um den Bibliotheken den digitalen Kopienversand wissenschaftlicher Artikel an ihre Leser zu ermöglichen, sollte eine neue urheberrechtliche Schrankenbestimmung den entsprechenden rechtlichen Rahmen schaffen.

Urheberrechtsbündnis kritisiert Bibliotheken und Verlage 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 339,00€ (Bestpreis!)
  2. 139,00€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
MINT: Werden Frauen überfördert?
MINT
Werden Frauen überfördert?

Es gibt hierzulande einige Förderprogramme, die mehr Frauen für MINT begeistern und in IT-Berufe bringen möchten. Werden Männer dadurch benachteiligt?
Von Valerie Lux

  1. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
  2. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  3. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /