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YouTube stellt US-Fernsehserien ins Netz

Digital Music Group schließt Abkommen mit der Google-Tochter

Bei YouTube sollen demnächst ganze Folgen von US-Fernsehserien zu sehen sein - der Rechteinhaber erhält dafür eine Vergütung. Allerdings: Ganz aktuell sind die Shows nicht mehr.

Artikel veröffentlicht am ,

Bislang liefen lediglich kurze Clips aus TV-Shows beim Internet-Videodienst YouTube - und eingestellt wurden sie sehr häufig von Privatleuten. YouTube begrenzt die Länge derzeit in der Regel auf zehn Minuten. Das soll nun anders werden: Künftig stellt die Tochter der Internet-Suchmaschine Google ganze Folgen klassischer US-Fernsehserien in ihr Angebot ein, beispielsweise "I Spy", die Ende der 60er-Jahre unter dem Titel "Tennis, Schläger und Kanonen" auch im deutschen Fernsehen lief.

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YouTube einigte sich mit dem Rechtehändler der Serien, der in Kalifornien beheimateten Firma Digital Music Group, darauf, mehr als 4.000 Stunden Filmmaterial auf YouTube.com zu veröffentlichen, wie das Wall Street Journal berichtete. Zudem werde YouTube eine Filtertechnologie einsetzen, um Lieder auf dem Portal zu identifizieren, deren Rechte bei Digital Music liegen. Dann könne die Firma dafür Tantiemen erhalten.

Der Rechtehändler werde einen nicht näher bezeichneten Anteil der Einnahmen aus Anzeigen erhalten, die YouTube auf seinen Video- und Musikseiten schaltet. Auch das ist ein für YouTube neuer Schritt: Bisher ist auf den Trefferseiten, auf denen ein gesuchter Clip dann gezeigt wird, keine Werbung zu sehen. Das soll beim Content von Digital Music anders sein.

Das Abkommen mit Digital Music sei eines der ersten, dank dessen YouTube-Nutzer kostenlosen Zugang zu kompletten TV-Shows auf der Website erhalten, so die Zeitung. Erst Anfang dieses Monats war YouTube vom US-Medienkonzern Viacom aufgefordert worden, mehr als 100.000 Videoclips zu entfernen - dabei handelt es sich um Mitschnitte von Sendungen der Viacom-Sender Comedy Central, Nickelodeon und MTV.

Zuvor waren monatelange Gespräche zwischen YouTube und Viacom über eine Vergütung erfolglos geblieben. Täglich werden etwa 100 Millionen Clips angesehen. Experten schätzen allerdings, dass bei bis zu 90 Prozent des hochgeladenen Materials Urheberrechtsverletzungen vorliegen.

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bazi 18. Okt 2008

Soll das ein witz sein?

Daniel List 26. Jul 2007

ja diese anzeigen bei google kosten geld und da bei verdienen


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