Abo
  • Services:
Anzeige

Kampf um Open Access

Die EU-Kommission beabsichtigt, noch in diesem Jahr zu handeln. Für Mitte Februar ist eine offizielle Stellungnahme angekündigt, in der Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten abgegeben werden. "Wir bemühen uns gegenwärtig darum, eine Balance zwischen den akademischen Interessen auf der einen Seite und den Unternehmen, die ihr geistiges Eigentum investieren, auf der anderen Seite zu finden", erklärte die Sprecherin von Wissenschaftskommissar Janez Potocnik gegenüber dem EU Observer. "Ein Vorschlag sieht vor, dass Forschungsarbeiten sechs Monate nach Erscheinen öffentlich zugänglich gemacht werden können."

Anzeige

Solche Vorstellungen wecken bei den Fachverlagen Befürchtungen. Sie verweisen darauf, dass "dem Urheberrecht die Rolle zukommt, den Forscher und die Unternehmer zu schützen". Das sagte Michael Mabe, Direktor des internationalen Verbandes der wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachverlage (STM) dem EU Observer. Und weiter: "Die europäische Kommission sollte anerkennen, dass sie es hier mit einer europäischen Erfolgsgeschichte zu tun haben. Dieser Sektor bietet 42.000 Leuten Arbeit, steuert 3 Milliarden Euro zur Handelsbilanz bei und ist weltweit führend." Er verwies darauf, dass STM UN-Programme zur Bereitstellung von Forschungsergebnissen für Ärzte in Afrika unterstützen würde und empfahl der EU, sich lieber in diesem Bereich stärker zu engagieren.

Währenddessen scheint in Deutschland der Streit zwischen Bibliothekaren und Verlagen um den finanzierbaren Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen beigelegt zu sein. Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde ein Kompromisspapier erarbeitet, demzufolge einem marktwirtschaftlich orientierten Ansatz Vorrang vor gesetzlichen Eingriffen im Rahmen der Urheberrechtsnovelle eingeräumt werden soll.

"Wenn wir Bildung und Wissenschaft auf hohem Niveau wollen, muss das Urheberrecht Anreize für marktwirtschaftliche Lösungen mit Garantien für umfassende Versorgungsangebote der Bibliotheken verbinden. Das ist die Kernbotschaft, die Bibliothekare und Verlage mit ihrem Papier aussenden", sagte dazu Gottfried Honnefelder vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Börsenblatt.

In der gemeinsamen Stellungnahme des Deutschen Bibliothekenverbandes und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist von Open Access keine Rede. Dafür sind sich beide Parteien darüber einig, dass im Rahmen der Urheberrechtsnovelle "durch die Regelungen des § 52b keine Absatzminderungen eintreten dürfen". [von Robert A. Gehring]

 Kampf um Open Access

eye home zur Startseite
Captain 12. Feb 2007

Das wird ein kurzer Thread....

Lars Kirchhoff 12. Feb 2007

In diesem Zusammenhang würde ich gern einmal auf: http://www.scientificcommons.org...

Tripleplayer 12. Feb 2007

Ich komme auf 20. ;-)

Blubber 11. Feb 2007

Klasse. Danke!

Ich nu wieder 10. Feb 2007

ich glaube die Bibliotheken haben genug Geld, sie kaufen teure Zugänge und Publikationen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Eschborn, Regensburg
  2. ABB AG, Ladenburg
  3. HALLESCHE Krankenversicherung a. G., Stuttgart
  4. Lufthansa Technik AG, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 19,85€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  2. ab 436,30€

Folgen Sie uns
       


  1. Umweltbundesamt

    Software-Updates für Diesel reichen nicht

  2. Acer Nitro 5 Spin

    Auf dem Gaming-Convertible spielen und zeichnen

  3. Galaxy Note 8 im Hands on

    Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  4. Microsoft

    Git-Umzug von Windows-Team abgeschlossen

  5. Play Store

    Google entfernt 500 Android-Apps mit 100 Millionen Downloads

  6. DreamHost

    US-Regierung will nun doch keine Daten von Trump-Gegnern

  7. Project Brainwave

    Microsoft beschleunigt KI-Technik mit Cloud-FPGAs

  8. Microsoft

    Im Windows Store gibt es viele illegale Streaming-Apps

  9. Alpha-One

    Lamborghini-Smartphone für über 2.000 Euro vorgestellt

  10. Wireless-AC 9560

    Intel packt WLAN in den Prozessor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schifffahrt: Yara Birkeland wird der erste autonome E-Frachter
Schifffahrt
Yara Birkeland wird der erste autonome E-Frachter
  1. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  2. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße
  3. Yara Birkeland Autonomes Containerschiff soll elektrisch fahren

Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Vega 64 Strix ausprobiert Asus' Radeon macht fast alles besser
  2. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  3. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte

  1. Re: Stickoxide....

    matok | 19:29

  2. Re: Umweltprämie? Dadurch wirds doch noch schlimmer!

    Allandor | 19:28

  3. Re: Sind 1000 Euro nicht zu teuer?

    XxXXXxxXxx | 19:26

  4. Re: werGoogelnKann (kann auch Java -NEIN!

    m1ndgames | 19:26

  5. Re: Schwierigkeit aufgeweicht

    Thunderbird1400 | 19:25


  1. 17:51

  2. 17:08

  3. 17:00

  4. 16:55

  5. 16:38

  6. 16:08

  7. 15:54

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel