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Kampf um Open Access

Steigenden Umsätzen und Gewinnen auf Seiten der Verlage stehen stagnierende oder sinkende Budgets in öffentlichen Bibliotheken gegenüber. Immer weniger Universitäten und Hochschulen können die teuren wissenschaftlichen Fachzeitschriften bezahlen. Einen Ausweg aus der Krise sehen viele von ihnen in der Förderung von elektronischen Open-Access-Publikationen, bei denen die kostspieligen Verlage umgangen werden. Die Finanzierung der wissenschaftlichen Qualitätssicherung, des so genannten Peer Reviews, erfolgt dabei in der Regel durch die Institutionen, an denen die jeweiligen Wissenschaftler arbeiten. Für die Leser der Artikel ist der Zugriff auf solche Publikationen kostenlos.

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Durch die rein elektronische Archivierung und Bereitstellung sowie den Verzicht auf gedruckte Ausgaben können Open-Access-Zeitschriften vergleichsweise preiswert produziert werden. Der britische Wellcome Trust, einer der größten Forschungsförderer weltweit, geht davon aus, dass mit Open-Access-Publikationen bis zu 30 Prozent Kosten gespart werden können. In diesem Sinne hat der Wellcome Trust Open-Access-Klauseln in seine Förderrichtlinien aufgenommen. Das Beispiel macht Schule. Weltweit unterstützen immer mehr Forschungsförderer und Forschungseinrichtungen Open-Access-Publikationen von Wissenschaftlern.

Auch die EU-Kommission hat in diesem Bereich Handlungsbedarf erkannt. Eine von der Kommission in Auftrag gegebene und im Januar 2006 vorgestellte "Studie zu den wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen der Märkte für wissenschaftliche Publikationen in Europa" stellt beispielsweise fest, dass die Durchschnittspreise bei profitorientierten Zeitschriften dreimal so hoch ausfallen, wie bei nicht profitorientierten Zeitschriften - bei vergleichbarer Qualität. Die Forscher schlussfolgern daraus, dass die Verlage ausreichend "Marktmacht" besitzen, um Einfluss auf die Preise zu nehmen. Die Gesellschaft bezahlt dafür die Rechnung nicht nur in Form "hoher Zeitschriftenpreise", sondern auch in Form von "Beschränkungen bei der Wissensverbreitung". An die Politik gerichtet empfehlen die Forscher, dafür zu sorgen, dass "im Markt ausreichend Wettbewerb herrscht" und dass der Markt "verbreitungsfreundlich" funktioniert.

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Captain 12. Feb 2007

Das wird ein kurzer Thread....

Lars Kirchhoff 12. Feb 2007

In diesem Zusammenhang würde ich gern einmal auf: http://www.scientificcommons.org...

Tripleplayer 12. Feb 2007

Ich komme auf 20. ;-)

Blubber 11. Feb 2007

Klasse. Danke!

Ich nu wieder 10. Feb 2007

ich glaube die Bibliotheken haben genug Geld, sie kaufen teure Zugänge und Publikationen...



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