Zum Hauptinhalt Zur Navigation

EMI denkt über Verzicht auf Kopierschutz nach

Pläne wurden laut New York Times bereits mit einigen Online-Händlern diskutiert. Die Plattenfirma EMI denkt darüber nach, Musik online ohne Kopierschutz zu verkaufen, berichtet die New York Times. Sie wäre die erste der vier Großen, die auf den Einsatz von DRM für Musik-Downloads verzichten würde.
/ Jens Ihlenfeld
45 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Schon Ende Januar 2007 hatte das Blatt berichtet , einige der großen Plattenfirmen würden eine Abkehr von DRM erwägen. Nun taucht erstmals ein konkreter Name auf: EMI soll seine Pläne bereits mit Online-Musik-Händlern wie Apple, Microsoft, Real Networks und Yahoo diskutiert haben, heißt es unter Berufung auf an den Verhandlungen beteiligte Manager(öffnet im neuen Fenster) , die aber anonym bleiben wollen. Einen offiziellen Kommentar von EMI gibt es nicht.

Zwar hat EMI bereits mit DRM-freien Downloads experimentiert, ob die jetzt diskutierten Pläne aber wirklich umgesetzt werden, ist offen. Würde es dazu kommen, wäre EMI die erste der vier großen Plattenfirmen, die auf den Einsatz von Digital Rights Management (DRM) verzichtet, um ein Kopieren der eigenen Musik zu erschweren. Die Diskussion um eine Abkehr von DRM-Systemen hatte zuletzt Apple-Chef Steve Jobs angeheizt , dessen Forderungen vom deutschen Phonoverband aber als scheinheilig bezeichnet wurden.

Einige kleine Labels verzichten schon heute auf DRM-Systeme und verkaufen ihre Musik im MP3-Format.


Relevante Themen