Cisco will Trust Agent zu Open Source machen

Sicherheitstechnik sperrt Computer ohne Virenschutz aus

Cisco will seinen Client für das Network-Admission-Control-Programm offen legen. Computer ohne ausreichenden Virenschutz werden bei Einsatz der Software von entsprechenden Routern ferngehalten, um so eine Wurm-Epidemie im Vorfeld zu verhindern. Nach der Veröffentlichung von Windows Vista setzt Cisco auf ein Microsoft-Protokoll für diesen Zweck.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Innerhalb der nächsten Monate wolle Cisco den Trust Agent als Open Source veröffentlichen, schreibt Infoworld unter Berufung auf Bob Gleichauf, CTO von Ciscos Sicherheitstechnikgruppe. Der Trust Agent ist ein Client für Network Admission Control (NAC), mit dem Administratoren festlegen können, ob Computer nur mit installiertem und aktuellem Virenscanner Kontakt zu einem entsprechend gesicherten Router aufnehmen dürfen. Der Client entscheidet auf Basis des Patch-Zustandes des Betriebssystems, mit welchen Rechten der PC auf das Netzwerk zugreifen darf.

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Durch die Veröffentlichung als Open Source würden Entwicklungsressourcen frei für andere Bereiche, so Gleichauf. Cisco hat ein Abkommen mit Microsoft geschlossen, um unter Windows Vista den Microsoft Network Access Protection Agent zu nutzen. Cisco selber wolle sich daher nicht weiter mit dem Trust Agent beschäftigen und sieht es daher als logische Konsequenz, die Software freizugeben.

Steve Hannah von der Trusted Computing Group ist laut Infoworld allerdings nicht begeistert von Ciscos Schritt. Es sei eine nette Geste, würde jedoch nichts bringen, da das verwendete NAC-Protokoll kein offener Standard ist. Erst wenn Cisco auch hierüber die Kontrolle abgeben würde, könne die Community von dem freien Client profitieren.

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