Killerspiele: Bundesrat berät über Verbote und Strafen

Maßnahmen sollen Kinder und Jugendliche vor Gewaltexzessen schützen

Am 16. Februar 2007 wird der Bundesrat voraussichtlich über ein Verbot von "Killerspielen" diskutieren. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag kommt aus Bayern und zielt darauf ab, die Verbreitung, Herstellung und Bewerbung von "virtuellen Killerspielen" mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe zu ahnden.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass insbesondere so genannte Killerspiele, die menschenverachtende Gewalttätigkeiten zum Gegenstand haben, eine gewaltabstumpfende und für bestimmte labile Charaktere auch eine stimulierende Wirkung haben können", heißt es zur Begründung des Gesetzgebungsvorhabens. Zwar seien einzelne Auswirkungen von Gewaltspielen noch umstritten, "zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse legen aber eine nachteilige Wirkung gerade auf Jugendliche nahe." Weiter heißt es, nach dem heutigen Forschungsstand bestünden keine begründeten Zweifel daran, dass der Kontakt mit derartigen Medien vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden, aber auch bei Erwachsenen, die Gefahr einer Nachahmung und einer Abstumpfung in sich birgt, die sich schädlich auf die Gemeinschaft auswirken kann.

Inhalt:
  1. Killerspiele: Bundesrat berät über Verbote und Strafen
  2. Killerspiele: Bundesrat berät über Verbote und Strafen

Dabei wird mit den "Bluttaten in Bad Reichenhall 1999 und in Erfurt 2002" sowie "der neuen Gewalttat in Emsdetten 2006" argumentiert. Diese Vorfälle zeigten, dass Maßnahmen notwendig seien, "um insbesondere Kinder und Jugendliche vor Gewaltexzessen in Form menschenverachtender Gewaltspiele zu schützen". Dazu reichen nach Ansicht Bayerns die Verbesserungen im Bereich des Jugendmedienschutzes der vergangenen Jahre nicht aus.

Der Gesetzesvorschlag aus Bayern sieht deshalb ein Verbot von virtuellen Gewaltspielen vor und umfasst Spielprogramme, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen. Darüber hinaus sollen auch reale Gewaltspiele verboten werden, sofern diese geeignet seien, Mitspieler in ihrer Menschenwürde herabzusetzen.

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Killerspiele: Bundesrat berät über Verbote und Strafen 
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besobad 26. Feb 2007

Guckt Euch doch mal den Jugendschutz an! Da schreit der kleine Bub so lange, bis er das...

Fleckenzwerg 19. Feb 2007

Ich finde es immer wieder herrlich zu sehen, wie in den Medien das Thema "Killerspiele...

ThadMiller 12. Feb 2007

Da ich selbst einer bin, kann ich sagen: ES SIND NICHT ALLE SO! Es sind ja auch nicht...

M.Fuchs 12. Feb 2007

Das Problem liegt nicht darin, dass man nicht bereit wäre, mit seinen Kindern zu reden...

Hanswurst123 11. Feb 2007

Guten Tach Ich find ja die Diskussionen um das Thema recht lustig und so... Aber ich...



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