Spieletest: Sam & Max - The Mole, the Mob and the Meatball

Zur grundsätzlichen Spielmechanik und der Technik braucht allerdings diesmal nichts mehr gesagt werden; geändert hat sich hier nämlich überhaupt nichts. Was das Rätseldesign angeht, lässt sich allerdings feststellen, dass die Aufgaben in The Mole, the Mob and the Meatball allesamt ein wenig weniger um die Ecke gedacht sind – ein niedrigerer Schwierigkeitsgrad, aber auch eine geringere Spieldauer sind die Folge; mehr als zwei Stunden wird es diesmal wohl nicht dauern, bis dieses Abenteuer gelöst ist.
Bis dahin gibt es wieder viel Wortwitz für jeden, der der englischen Sprache mächtig ist, sowie einige bekannte und mittlerweile liebgewonnene Charaktere wie etwa die schon wieder einen neuen Job ausführende Sybill zu sehen; die grundsätzlichen Kritikpunkte (wenig Schauplätze, kleines Inventar) gelten dafür in Teil 3 aber fast noch mehr als in früheren Episoden.
Fazit:
Nichts Neues von der Adventure-Front – The Mole, the Mob and the Meatball bietet dasselbe unterhaltsame und kurzweilige, aber eben auch spielerisch sehr knappe Vergnügen wie die ersten beiden Episoden; im Vergleich zu den Vorgängern ist die Spieldauer hier sogar noch ein ganzes Stück geringer. Fans greifen natürlich wie gewohnt zu; sollte sich bis Episode 6 allerdings wirklich nichts Großartiges mehr ereignen, sind früher oder später gewisse Ermüdungserscheinungen wohl nicht auszuschließen.



