Wie Online-Spiele-Entwickler an Auktionen verdienen können

Sony Online Entertainment vermeldet positive Erfahrungen mit Station Exchange

Wer nicht genügend Geduld oder Zeit investieren kann, um in einem Online-(Rollen-)Spiel voranzukommen, kann auch durch Investition von realem Geld über kommerzielle Spieler höhere Spielstufen, wertvolle Gegenstände oder virtuelle Währung erlangen - sofern man dabei nicht Opfer von Betrügern wird. Da der reale Handel mit virtuellen Gütern schwer zu unterbinden ist, hat Sony Online Entertainment im Juni 2005 mit der "Station Exchange" eine offizielle Auktionsplattform für ausgewählte EverQuest-2-Server gestartet. Die nun veröffentlichten Erfahrungen lassen darauf schließen, dass Online-Spiele-Betreiber mit eigenen Auktionsplattformen einerseits mehr Geld verdienen können, gleichzeitig aber die Sicherheit der Spieler verbessern und den Kundendienst entlasten, weil es weniger Betrugsfälle gibt.

Artikel veröffentlicht am ,

Sony Online Entertainment (SOE) erlaubt es EverQuest-2-Spielern auf einigen Servern, sich gegenseitig über die Station Exchange Helden, Gegenstände und virtuelle Währung gegen US-Dollar anzubieten und zu verkaufen. Zwar wird auch weiterhin munter auf anderen Online-Marktplätzen gehandelt, doch diese beherbergen eben laut SOE auch Betrüger, die dann das Bezahlte nicht liefern würden.

Inhalt:
  1. Wie Online-Spiele-Entwickler an Auktionen verdienen können
  2. Wie Online-Spiele-Entwickler an Auktionen verdienen können

Auf Station Exchange will SOE dafür sorgen, dass Händler und Verkäufer von Betrügereien möglichst verschont bleiben, die auf vom Publisher nicht erwünschten anderen Auktionsplattformen und Handelswegen auftreten können. Die rechtlichen Probleme, die mit dem Verkauf von virtuellen Gütern aus Spielen einhergehen, haben eBay in den USA - aber nicht in Deutschland - kürzlich dazu veranlasst, entsprechende Auktionen nicht mehr zu erlauben.

SOE hat mittlerweile ausgewertet, was im ersten Jahr nach dem Start der eigenen Auktionsplattform - also zwischen Juni 2005 und Juni 2006 - alles verkauft wurde und wie viel Geld geflossen ist. So seien in dem Zeitraum über Station Exchange Transaktionen im Wert von 1,87 Millionen US-Dollar erfolgt. SOE hat dabei durch Gebühren mitverdient und sich eine weitere Einnahmequelle erschlossen.

Die beiden erfolgreichsten Spieler haben im ersten Station-Exchange-Jahr laut SOE jeweils über 37.000,- US-Dollar durch ihre Auktionsaktivitäten eingenommen - der erfolgreichste schaffte es auf 37.435,- US-Dollar aus 351 Auktionen. In der Liste der 15 erfolgreichsten Verkäufer habe es keinen gegeben, der unter 10.000,- US-Dollar verdiente.

Stellenmarkt
  1. Coordinator In-House-Realisation (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Heidelberg, Hannover, Kassel, Berlin, Villingen-Schwenningen
  2. Team Manager (m/w/d) Storage & Backup Solutions
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Am meisten Geld habe dabei der Verkauf von Spielcharakteren eingebracht, deren Aufbau den Verkäufer aber auch einiges an Zeit kostet: Bis zu 2.000,- US-Dollar seien für Helden gezahlt worden, bei den 20 erfolgreichsten Spielcharakter-Verkäufen wurden jeweils mindestens 1.000,- US-Dollar verdient. Am meisten Geld erzielte ein Dunkelelf, gefolgt von einem Hochelfen und einem Menschen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Wie Online-Spiele-Entwickler an Auktionen verdienen können 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Kultnoob 19. Feb 2007

http://rapidshare.com/files/15366498/Fighter_FX_7.1.rar

Doc Angelo 09. Feb 2007

Du interpretierst zuviel in meinen Text hinein. :) 1. Hasse ich Dich nicht, ich verstehe...

Anonymous 08. Feb 2007

jo und ? die bots gibts so oder so, die farmer ebenfalls.

Anonymous 08. Feb 2007

naja ob man nun die anfangsleute die zuviel zeit haben gegen leute eintauscht die...

dasdd 08. Feb 2007

im übertragenen sinne



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kickstarter
Die Pibox ist ein Mini-NAS mit Raspberry Pi

Auf Basis des Raspberry Pi CM 4 entsteht die Pibox. Mittels Carrier-Platinen können daran zwei 2,5-Zoll-Laufwerke angeschlossen werden.

Kickstarter: Die Pibox ist ein Mini-NAS mit Raspberry Pi
Artikel
  1. Exascale: Europa-Supercomputer nutzt ARM mit Intel-Beschleunigern
    Exascale
    Europa-Supercomputer nutzt ARM mit Intel-Beschleunigern

    Der erste europäische Supercomputer der Exascale-Klasse kombiniert eigene ARM-Prozessoren, die Sipearl Rhea, mit Intels Ponte Vecchio.

  2. S9U fürs Homeoffice: Samsung stellt 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit KVM-Switch vor
    S9U fürs Homeoffice
    Samsung stellt 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit KVM-Switch vor

    Der S9U ist Samsungs neuer 32:9-Bildschirm. Er integriert USB-C mit 90 Watt Power Delivery und einen KVM-Switch. Das Panel schafft 120 Hz.

  3. XTurismo: Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro
    XTurismo
    Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro

    Wo auch immer man sie fliegen dürfen wird, Multikopter für den Personentransport sind im Kommen. Dieses Flugobjekt stammt aus Japan.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • WD Black SN750 1TB 89,90€ • Acer 27" FHD 165Hz 191,59€ • PS5 Digital + 2. Dualsense + 100€-Amazon-Gutschein mit o2-Vertrag sofort lieferbar • Kingston 1TB PCIe 69,90€ • GTA Trilogy Definitive 59,99€ • Alternate-Deals (u. a. Apacer 960GB SATA 82,90€) [Werbung]
    •  /