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CeBIT: Weniger Messe, mehr Kongress

Von der Computermesse stärker zum Business-Event für die digitale Wirtschaft

Mit einer Neuausrichtung der CeBIT will die Deutsche Messe AG die schrumpfende Informationstechnologie-Veranstaltung wieder für Aussteller und geschäftliche Besucher attraktiver machen. Allerdings argwöhnte die Hannoveraner Messeleitung, dass das neue Konzept noch nicht in jedem Aspekt verstanden wurde, lud deshalb zu einem kleinen Pressegespräch in Berlin und betonte dort, dass die CeBIT in Zukunft weniger Messe, sondern mehr Kongress sein solle.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Dr. Sven Prüser, dem für die CeBIT verantwortlichen Senior Vice President der Deutschen Messe AG, denken die Aussteller langsam um und wünschen sich eine Kongressveranstaltung, auf der Experten über für die Branche und den Handel wichtige Themen diskutieren können. Bereits auf der CeBIT 2007 soll das Kongressprogramm gestärkt werden - und auch die Politik ihre Rolle dabei spielen. So wird eine 30-köpfige Konferenz der Informations- und Telekommunikations-Technologie-Minister tagen, in denen das Thema Roaming auch über europäische Staatsgrenzen hinweg diskutiert wird.

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Der neue Leitspruch der CeBIT, der schon 2007 und vor allem ab 2008 gelten soll, ist: "The leading business event for the digital world". Neben einem verstärkten Kongressprogramm soll im Rahmen der Neuausrichtung auch die Halleneinteilung stark verändert werden. Diese soll in Zukunft noch stärker thematisch und damit letztlich auch nachfrageorientierter ausgerichtet sein, was sich laut Messe aber erst 2008 wirklich bemerkbar machen wird.

Die thematische Ausrichtung der Messehallen soll dann mit dem Kongressprogramm verzahnt werden, in dem auch die Aussteller vertreten sind und gleichzeitig über neue Entwicklungen informiert werden soll. Um das Netzwerken unter Fachbesuchern und Ausstellern im Rahmen der Veranstaltung zu fördern, gibt es zudem eine Partnerschaft mit der "Business-Flirtbörse" Xing, ehemals OpenBC.

Wie bereits bekannt, wird die CeBIT 2008 auf 6 Tage gekürzt - die Messe beginnt früher in der Woche und endet am Sonntag und nicht mehr am Mittwoch. Der CeBIT-Freitag bekommt entsprechend mehr Bedeutung, da er voraussichtlich zum Spitzentag wird, was die geschäftlichen Kontakte angeht. Damit bleibt den Ausstellern die zweite Messeschicht erspart und sie können einen Teil ihrer Mitarbeiter auch schon zum Wochenende nach Hause schicken, je nachdem, welches Publikum sie erwarten. Damit soll die Messebeteiligung für Aussteller dann nicht mehr ganz so kostenintensiv sein.

Der Fachpublikumsanteil an der CeBIT liegt laut Prüser derzeit bei 85 Prozent, mit der Neuausrichtung erhofft er sich eine Steigerung auf über 90 Prozent. Doch auch wenn das Messekonzept sich stärker an einem Fachpublikum ausrichtet, soll weiterhin der Nachwuchs angesprochen werden. Studenten und Schüler sind also weiterhin erwünscht.

Mit der lärmenden Halle 27, in der Spiele und passende Hardware ihr Zuhause hatten, will man den Nachwuchs in Zukunft nicht mehr anlocken, sie bleibt auf der CeBIT 2007 geschlossen. Spiele-Turniere werden aber dennoch auch im Rahmen der diesjährigen CeBIT eine Rolle spielen - Intel und die Electronic Sports League (ESL) veranstalten in Hannover das Finale der eSport Liga, in der Teams aus ganz Europa um 160.000,- Euro Preisgeld kämpfen.

Zwar wird auf der CeBIT 2007 auf eine eigene Halle für den Nachwuchs und die Jobvermittlung verzichtet, dies soll in Zukunft eher dezentral erfolgen. Für Jobsuchende gelte aber, dass fast jeder CeBIT-Aussteller seine Personalplaner dabeihabe und Gespräche mit potenziellen Mitarbeitern suche, so der ebenfalls auf dem CeBIT-Pressegespräch in Berlin anwesende Vorstand des Berliner Unternehmens Infopark AG.



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Karacho 06. Feb 2007

ack Ich würde mich auch wieder über einige Fachveranstaltungen freuen. Die können auch...

Palerider 06. Feb 2007

Man könnte auch mal aufhören die Adressen der Aussteller für Vertriebszwecke zu...


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