Zweite UMTS-Auktion soll 2008 starten
Anfang 2008 soll das Bieterverfahren starten, die Vorbereitungen laufen bereits seit dem letzten Jahr, zitiert die Berliner Zeitung Kurth(öffnet im neuen Fenster) . Im Jahr 2000 spülte die Versteigerung der ersten UMTS-Frequenzen rund 50 Milliarden Euro in die Kassen des Bundes.
Noch ist aber unklar, ob bei der zweiten UMTS-Versteigerung auch neue Anbieter einsteigen werden oder ob sich nur die vier aktuellen UMTS-Lizenzinhaber beteiligen können. Die Bundesnetzagentur rechnet aber damit, dass T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 durchaus neue Konkurrenz bekommen könnten.
Neue und schnellere UMTS-Angebote könnten zudem das Festnetz weiter unter Druck setzen: "Das klassische Telefonnetz wird vielleicht auch bei der Deutschen Telekom viel schneller als geplant in einem einheitlichen Netz auf Basis von Internettechnologie aufgehen" , sagte Kurth der Berliner Zeitung.